Nach über 18 Monaten Corona-Pause trafen sich kürzlich die Ortsbäuerinnen oder deren Stellvertreterinnen vom Kreisverband Kulmbach in der Frankenfarm Himmelkron zur Ortsbäuerinnen-Schulung. Wegen der Pandemie gab es zwei Termine. Kreisbäuerin Beate Opel sprach in ihre Begrüßungsrede davon, wie schmerzlich sie die Präsenzveranstaltungen und den persönlichen Kontakt zu den Bäuerinnen vermisst habe und bedankte sich bei den Ortsbäuerinnen für ihr unermüdliches Engagement.

Trauer und die Seele

Das Hauptreferat zum Thema "Wenn die Seele weint" kam von Pfarrerin und Seelsorgerin Uschi Aschoff aus Bayreuth. In ihrem Vortrag sprach sie über seelische Verletzungen, die das Leben mit sich bringt, und wie die Seele bzw. der Körper darauf reagieren können. Körperlich: Verspannungen, Schmerzen aller Art, Allergien, Hauterkrankungen, Essstörungen, Herz- und Kreislaufprobleme und einiges mehr. Wir brennen innerlich aus, erklärte die Referentin. Seelisch: Groll, Angst, Enttäuschung, Vergesslichkeit. Die Pfarrerin zeigte zudem Wege zum Heilen der Seele auf. Es sei wichtig, der Seele immer wieder auch im Alltag Aufmerksamkeit zu schenken, betonte Aschoff.

Anschließend stellte Bildungswerkgeschäftsführer Dieter Heberlein den Bericht über die Landfrauenarbeit auf Bezirksebene vor. In seinem Referat zum Thema "Ehrenamt" wies er darauf hin, wie immens wichtig das gesellschaftliche und politische Engagement der Landfrauen für die Heimatregion sei. red