Das Colloquium Historicum Wirsbergense (CHW) war während der Lockdowns der Coronavirus-Pandemie sehr gefragt mit seinen Online-Vorträgen, auch von Nicht-Mitgliedern. Das CHW hat über 1700 Mitglieder in ganz Franken, die in 17 Gruppen organisiert sind. Damit gehört es zu den großen fränkischen Geschichtsvereinen. Sitz des Colloquium Historicum Wirsbergense - Heimat- und Geschichtsfreunde in Franken ist Lichtenfels in Oberfranken. Nun sind auch Präsenzveranstaltungen möglich. So lädt das CHW für Samstag, 28. August, 16 Uhr, zu einer kleinen Wanderung im Süden der Stadt Lichtenfels ein. Unter dem Titel "Von der Moritzkappel zum Turmhügel am Stein" führen Dipl.-Ing. Bernhard Christoph und Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günter Dippold zu verschiedenen historischen Spuren: zu barocken Bildstöcken und dem Ort einer unterdrückten Wallfahrt, zu einem hochmittelalterlichen Turmhügel, zu einem Fundplatz der späten Stein- und frühen Bronzezeit und zu großen Steinbrüchen. Es wird ein Weg von etwa dreieinhalb Kilometern auf Wald- und Feldwegen mit moderaten Steigungen zurückgelegt, heißt es in einer Pressemitteilung des CHW. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Treffpunkt ist an der Ecke Ludwig-Richter-Straße/Nordgauerstraße in Lichtenfels. Dort endet die Führung auch.

Die Führung ist öffentlich, die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenfrei. Jedoch ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher ist eine Anmeldung bis spätestens Freitag, 27. August, erforderlich. Sie ist durch eine E-Mail an info@chw-franken.de oder durch ein Fax an die Nummer 09571/948116 möglich. Infos unter www.chw-franken.de . red