Zu den Berichten "Ein Kunstwerk, das polarisiert" und "Braucht es das Kunstwerk auf dem Kersbacher Kreisverkehr?" vom 10. November sowie "Es lenkt arg vom Fahren ab" vom 11. November: Allen Kritikern dieses neuen Kunstwerkes, wenn es denn überhaupt eines ist, sei Recht gegeben. Gefährdung der Verkehrssicherheit, weil Autofahrer doch die Schrift lesen möchten, und wer sie dann mal kennt, schaut gar nicht mehr hin!

Viel zu teuer für eine Montage von Buchstabenplatten aus Edelstahl, die für sich gesehen überhaupt kein Kunstelement beinhalten. Fehlende Begrünung/Bepflanzung als Mikrokosmos für Insekten und andere Kleinlebewesen; die wird sich aber bald einstellen mit Wildkräutern durch den Pollenflug aus den umgebenden Feldern.

Wenn man einen originell gestalteten Kreisel zu Gesicht bekommen möchte, empfehle ich den Besuch des Ortes Oettingen; dort hat man auf dem Zufahrtskreisel einen großen Braukessel aus leuchtendem Kupfer installiert, ein sehr ortsverbundenes Traditionselement der Gemeinde (Oettinger Bier), von weit her sichtbar, ungefährlich zu umrunden und einfach schön anzusehen.

Wir leben in einer "Kleinstadt mit großem Herzen für kleine Details", so beschreibe ich Fremden meine Heimatstadt und versichere immer: "Forchheim ist eine Reise wert." Das Tor zur Fränkischen Schweiz mit geologischen Besonderheiten, die beschauliche Altstadt, die Kaiserpfalz sowie die ausgedehnten Katakomben und Kasematten darunter. Irene Braun

Forchheim