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Höchstadt a. d. Aisch

Orientierung in den Wirren der Welt

Zahlreiche Gläubige nutzten das Angebot von Gebetsstunden und Gottesdiensten im Rahmen der Ewigen Anbetung in St. Georg. Vom 21. auf den 22. März soll es eine zusätzliche Gebetsnacht geben.
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Zum Abschluss der beiden Bet-Tage zog die große Ministrantengemeinschaft von St. Georg zusammen mit den Geistlichen und mit den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung in einer Prozession durch die Stadtpfarrkirche. Damit wollten sie ihr Vertrauen ausdrücken, dass Jesus auf allen Wegen mit geht. Foto: Benedikt Döring
Zum Abschluss der beiden Bet-Tage zog die große Ministrantengemeinschaft von St. Georg zusammen mit den Geistlichen und mit den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung in einer Prozession durch die Stadtpfarrkirche. Damit wollten sie ihr Vertrauen ausdrücken, dass Jesus auf allen Wegen mit geht. Foto: Benedikt Döring

Zwei Tage lang konnten Gläubige das Angebot von Gebetsstunden und Gottesdiensten in der Höchstadter Stadtpfarrkirche St. Georg nutzen. Im Rahmen der turnusgemäßen Bet-Tage, die alljährlich am 9. und 10. März in St. Georg abgehalten werden, waren Gläubige eingeladen, in den verschiedensten Anliegen zu beten. Alois Plätzer, Gerhard Schlee, Anneliese Rieder, Oskar Fuchs, Martin Oberle, Karola dos Reis Goncalves, Pia Hackenberg, Jutta Paulini und Wolfgang Köberlein gestalteten zusammen mit Pastoralreferentin Monika Urbasik, Diakon Georg Paszek sowie den Pfarrern James Nangachiveetill und Kilian Kemmer die Gottesdienste. Harald Matthes, Gabriel Konjaev, Reinhard Döring, Wolfgang Först, Katharina Heilmann, Bernhard Schöfer und Henning Schwarz sorgten abwechselnd an der Orgel dafür, dass alle Gebetsstunden musikalisch begleitet werden konnten.

In seiner Abschlussansprache nach der abendlichen Prozession des zweiten Bet-Tages hob Stadtpfarrer Kemmer hervor, dass angesichts der vielen Turbulenzen in Kirche und Welt "das Gebet trägt und Orientierung mit sich bringt". Zugleich kündigte Kemmer an, von 21. auf 22. März eine ganze Gebetsnacht angesichts der Corona-Epidemie sowie der katastrophalen Lage von Flüchtlingen an der türkisch-griechischen Grenze und anderer bedrückender gesellschaftspolitischer Ereignisse abhalten zu wollen. Dabei werde es keine gestalteten Gebetsstunden geben. "Jeder bringt selbst genug Stoff mit, worüber er mit Gott und vor seinem Angesicht nachdenken möchte." Kemmer hofft, dass sich viele Familien, Bekanntschaften, Gruppen in eine am Wochenende ausliegende Liste eintragen, um eine Stunde während der Nacht eine Gebetswache zu übernehmen. Ein Gebets- und Wallfahrtsgelöbnis habe den Höchstadtern in Zusammenhang mit dem Schwedenkrieg 1639 schon einmal bis zum heutigen Tag sehr geholfen, so Kemmer. NR