Kulmbach — In der Silvester-Gala steht die Orgel als Soloinstrument im Mittelpunkt. Der ehemalige Wunsiedeler Dekanatskantor Hermann Bohrer ist zu Gast in der Silvesternacht. Er präsentiert um 22 Uhr Werke von Bach, Prätorius, Dieter Schmeel sowie eigene Improvisationen an der großen Rieger-Orgel. Der Eintritt ist frei.
Mit Fantasie und Fuge über den Chorals "Such wer da will ein ander Ziel" eines unbekannten Meisters beginnt Bohrer sein Programm. Es folgt ein "Präambulum in g" von Jakob Prätorius, bevor sich der Gast verschiedenen Werken von Johann Sebastian Bach zuwendet. Danach improvisiert Bohrer über ein Taizé-Kyrie, bevor er sich an die drei-sätzige Variationen-Komposition von Dieter Schmeel (1923 - 2001) über den Choral "Nun danket alle Gott" wagt.
Hermann Bohrer, 1950 geboren, studierte Kirchenmusik in Bayreuth und an der Musikhochschule Frankfurt am Main. 1976 übernahm er die Stelle des Dekanatskantors an St. Veit in Wunsiedel/Oberfranken. Gleichzeitig widmete er sich bereits seiner umfangreichen und intensiven Konzerttätigkeit. Seit 2002 wirkt Bohrer als freischaffender Organist bei vielen Konzerten und Gottesdiensten.
Die Kirchenmusik St. Petri lädt herzlich ein. red