"Wer richtig haushaltet, wird dafür bestraft", so das Fazit des Zeitlofser Marktgemeinderats bei der jüngsten Sitzung. Bürgermeister Wilhelm Friedrich (CSU) hatte die mündliche Absage kundgetan, dass die Marktgemeinde heuer keine Stabilisierungshilfe bekommen wird. In den Jahren zuvor habe es um die 100 000 Euro gegeben. Die Generalsanierung der Schule in Zeitlofs brauche jetzt nicht angegangen werden, wenn es kein Geld gibt, sagte der Bürgermeister. Auch wenn dort dringend Handlungsbedarf bestehe. Wie alle Jahre wieder wird Zeitlofs im nächsten Jahr den Antrag auf Stabilisierungshilfe erneut stellen.
Viel Abfall, der teils mit der Hand aufgelesen werden muss, gibt es auf dem Friedhof in Zeitlofs. Jetzt wird dort eine 400-Liter-Tonne aufgestellt, mit der das Problem Entsorgung gelöst werden soll. Die Tonne wird im Zwei-Wochen-Turnus geleert. Sämtliche Gräberabfälle - von der Erde bis zum Restmüll - müssen in die Tonne gegeben werden, hieß es.
Einstimmig beschloss das Gremium die Änderung des Kommunalen Förderprogramms für Investitionen in die Revitalisierung der Ortskerne. Bisher war das Förderprogramm auf ein Jahr befristet. Weil sich aber seit Einführung gezeigt hat, dass durch die Förderung Leerständen entgegengewirkt werden kann, wird das Programm um jeweils ein Kalenderjahr verlängert, sofern es nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird.
"Für sehr gut befunden" wurde die Arbeit am Hochbehälter in Zeitlofs. Das Ratsgremium hatte den Behälter, der mit Edelstahl ausgekleidet wird, vor der Sitzung besichtigt. Die Drainagearbeiten um den Behälter sollen nach Beratschlagung demnächst in Auftrag gegeben werden, beschlossen die Räte.