Am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr fiel einer Streife der Polizeiinspektion Ebern ein unbeleuchtetes landwirtschaftliches Gespann im dichten Nebel auf. Der Fahrer muss mit Konsequenzen rechnen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Aufgrund des Nebels herrschte auf der Bundesstraße 279 nahe Ebern eine Sichtweite von teilweise unter 150 Metern. Dies hielt den 67-jährigen Traktorfahrer offenbar nicht davon ab, unbeleuchtet auf der Bundesstraße zu fahren. Wie sich später herausstellte, war er den überwiegenden Teil seiner etwa 26 Kilometer langen Fahrtstrecke schon ohne Licht im morgendlichen Nebel unterwegs gewesen.

Nach der Anhaltung konnte der Traktorfahrer trotz Aufforderung durch die Beamten das Licht nicht einschalten. Er musste erst telefonisch nachfragen, wie am Traktor das Licht überhaupt eingeschaltet wird.

Bei der Kontrolle wurden laut Polizeiangaben erhebliche Mängel am ehemaligen Miststreuer, der zu einem Anhänger umgebaut worden war, festgestellt. Die Rückleuchten waren nicht nur funktionsuntüchtig, sondern auch noch so umgebogen, dass man sie nicht sehen konnte. Ebenso ungültig war das Wiederholungskennzeichen des Anhängers, welches augenscheinlich seit Jahren schon daran angebracht war. Die Bremse war festgerostet und somit funktionsunfähig.

Die Weiterfahrt auf der B 279 wurde untersagt. Auf den Fahrer kommt nun ein Bußgeld im dreistelligen Bereich zu. red