Michael Memmel Essen, trinken, Luft zum Atmen - das sind die wesentlichen Dinge, die wir als Lebewesen benötigen. Als soziale Wesen genügt uns das freilich nicht. Der gegenseitige Kontakt, der Austausch mit anderen - das sind ebenso Grundbedürfnisse, deren Entzug uns in der Corona-Pandemie schwer trifft. Die Kollegin Anette Schreiber hatte dies erkannt und unlängst FT-Leser dazu eingeladen, ihre Wünsche und Nöte am Telefon mit ihr zu teilen. Ein Angebot, von dem vor allem Menschen reichlich Gebrauch gemacht haben, die ihre Eltern aktuell in Pflegeheimen kaum oder nur eingeschränkt sehen können. Nun hat sich per Mail noch eine Frau gemeldet, weil sie es quält, dass sie ihren 92-jährigen Vater nur im Foyer des Pflegeheims treffen darf. "Leider fühlt man sich in dieser Situation derzeit alleingelassen", schreibt die FT-Leserin. Sie wünscht sich, einen Austausch mit anderen Angehörigen mit ähnlichen Sorgen.

Gerne treten wir hier als Vermittler auf. Wenn auch Sie unter den eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten bei einem geliebten Menschen leiden, melden Sie sich bei uns! Wir stellen den Kontakt zu anderen Angehörigen her. Das mag die Situation nicht lösen, aber das Gefühl, damit allein zu sein, vertreiben - und vielleicht sogar wertvolle Tipps bringen.

Rufen Sie an unter Tel. 0951-13296-100 (Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr) oder schreiben Sie eine Mail an redaktion.bamberg@infranken.de.