Bilanz zog die ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) des Kreisverbandes Kulmbach-Lichtenfels. Dabei standen zum einen Rechenschaftsberichte im Mittelpunkt, zum anderen wurden aktuelle Themen angesprochen.

Eingangs der Hauptversammlung wies Vorsitzender Thomas Müller die Mitglieder im Hotel "Drei Kronen" in Burgkunstadt darauf hin, dass die ÖDP insgesamt steigende Mitgliederzahlen verzeichnet. Bei den am 15. März anstehenden Kommunalwahlen kandidieren ÖDP-Mitglieder innerhalb des Kreisverbandes allerdings nur auf den Listen von kommunalen Bürgervereinigungen wie in Burgkunstadt, Redwitz und Mainleus.

In Oberfranken tritt die Ökologisch-Demokratische Partei diesmal neu in Bamberg und in Bad Rodach an. Denn gerade in den Kommunen, betonte Vorsitzender Thomas Müller in diesem Zusammenhang, werden durchaus wichtige Entscheidungen für die politischen Ziele der ÖDP getroffen. Als eine der wichtigsten Klimaschutzmaßnahmen bezeichnete der Vorsitzende einen Stop des weiteren Flächenverbrauchs. Es sei wahrlich kein Ruhmesblatt, wenn der Freistaat Bayern beim Flächenverbrauch in der Bundesrepublik an der Spitze liege.

Im Landkreis Lichtenfels werden Müller zufolge täglich bis zu 2400 Quadratmeter der Natur entzogen; andererseits sind 75 Hektar an Gewerbeflächen nicht genutzt. Vor allem auch deshalb trete die ÖDP für eine Reform der Gewerbesteuer ein, um eine unnötige Konkurrenz zwischen den Städten und Gemeinden zu vermeiden.

Die Zusammenkunft bot zugleich den Rahmen, um Carita und Thomas Müller für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der ÖDP zu ehren. dr