Vier Bands kämpfen am 17. November beim R.I.O.!- Vorentscheid im Struwwelpeter in Kronach um einen Platz bei der R.I.O.!-Clubtour 2019: "Null Negativ", "Monkey Circus", "The Riot Robots" und "Revolutions Per Minute". Eine hochkarätige Jury entscheidet, wer die Region Kronach bei der Clubtour im Frühjahr vertritt.

Neben einer professionellen Betreuung und einer Gage von 1000 Euro bietet die Tour den Musikern die Gelegenheit, ihre Bekanntheit in der Szene zu vergrößern und Bühnenerfahrung zu sammeln. Zudem winkt der Titel "Oberfrankens Band des Jahres 2019".

Wer die rockigsten Riffs und damit die beste Stimmung erzeugt, erleben Rockfans live am 17. November 2018 ab 20 Uhr im Struwwelpeter in Kronach. Der Eintritt kostet vier Euro.

Die weiteren regionalen Vorentscheide für die R.I.O.!-Clubtour 2019 finden in Bamberg (16.11.), Kulmbach (23.11.) und Hof (24.11.) statt.

"Null Negativ" hat sich nach der Gründung im Jahr 2012 recht schnell dem deutschsprachigen Punkrock verschrieben. Unter dem Namen "Unschlagbar" waren die vier Jungs in den folgenden Jahren in und um Kronach live zu hören. Im Juli 2018 begann man ein neues Kapitel in der Bandgeschichte. Man kündigte das erste Album "Wenn alle Stricke reißen" an und veröffentlichte die gleichnamige Single hierzu. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass man künftig unter dem Namen "Null Negativ" auftritt.

"Monkey Circus": Fetzige Gitarrenriffs, eingängige Melodien und eine energiegeladene Show bietet die Band aus Lichtenfels mit Flo als Sänger und Gitarristen, Max am Schlagzeug und Basti am Bass. Seit 2015 zieht das Alternative-Rock-Trio bereits das Publikum mit einem individuellen handgemachten Rocksound in den Bann.

"The Riot Robots": Das Trio (Schlagzeug, Bass, Gitarre) aus Bamberg hat sich 2013 gegründet und formt seitdem seinen Sound. Die Lieder klingen eigenständig, ohne dabei einen bestimmten Stil wirklich neu erfinden zu wollen. Manchmal ist die Musik sperrig oder steht kurz vor dem Zerreißen, wird aber immer wieder von poppigen Melodien zusammengehalten. Dynamik ist wichtig. Genregrenzen eher weniger. Leises gelingt am besten bedrohlich. Lautes wirkt immer.

"Revolutions Per Minute": Man fühlt sich schnell behaglich in diesen vertrauten Klängen, die sofort die Einflüsse klassischer Rock Bands aus vier Dekaden aufblitzen lassen. Doch der Schein trügt, denn im nächsten Moment kommt schon der Bruch für den gerade selig nickenden Zuhörer - ist das immer noch die gleiche Band?

Denn schon will die Musik nicht mehr passen, sie scheint sich plötzlich aus allen möglichen Schubladen zu bedienen, nicht nur aller Spielarten von harter Rockmusik, da tauchen auch Anleihen von Pop, Blues, Funk, Country und sogar Jazz auf. Die Band scheut keineswegs Grenzgänge und auch keine Klischees, sie spielt mit ihnen und führt sie ständig mit einem verschmitzten Augenzwinkern vor.

Überraschend ist schließlich, dass die Musik von RPM ganz ohne Gesang auskommt. Wo sollte er auch Platz finden in diesem dichten Gedränge aus schweren Riffs, vertrackten Rhythmen und Melodien? red