Trossenfurt — In den zurückliegenden Wochen ging es im Heimat- und Sachunterricht der vierten Klassen der Grundschule Oberaurach um das Feuer. Noch in der dritten Jahrgangsstufe hatten die Kinder in verschiedenen Experimenten herausgefunden, welche Stoffe gut und schlecht brennbar sind und welche Stoffe überhaupt nicht brennen.
Ein weiteres Thema waren, wie Lehrerin Anita Amend mitteilte, leicht entzündliche Stoffe und deren Gefahren. In der vierten Jahrgangsstufe wurden die Regeln für das Anlegen einer Feuerstelle anhand eines Lesestücks erarbeitet. Anschließend machten beide vierte Klassen mit ihren Lehrerinnen Tanja Tuchscherer-Kober und Anita Amend ein Lagerfeuer hinter der Schule. Begeistert wurden dabei Stockbrot und Marshmallows gegrillt. Danach lernten die Kinder, wie sie sich bei einem Brand im Haus verhalten sollten.
Die richtige Alarmierung der Feuerwehr wurde anschließend erarbeitet und in Rollenspielen geübt. Auch das Thema "Notrufmissbrauch" stand auf dem Stundenplan.

Feuerlöscher im Einsatz

Natürlich durfte ein Besuch bei der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr nicht fehlen. Der Kommandant Stefan Keller sowie Otmar Hofmann, Sven Ankenbrand und Jochen Scholz von der FFW Trossenfurt-Tretzendorf nahmen sich einen Vormittag Zeit für die Kinder.
So erfuhren sie alles Wichtige über verschiedene Feuerlöschgeräte und wie man sie bedient. Sie waren ganz überrascht, als sie einmal selbst Hand anlegen durften. Auch die Gerätschaften im Feuerwehrauto wurden genau unter die Lupe genommen. Dabei erfuhren die Kinder auch gleich, welche Aufgaben die Feuerwehr hat. Selbstverständlich kam auch die Kübelspritze zum Einsatz.
Schließlich erläuterten die Feuerwehrleute, was zur persönlichen Schutzausrüstung gehört und wofür die einzelnen Teile gebraucht werden.

Fahrt im Feuerwehrauto

Mit Stolz berichtete Stefan Keller von der erfolgreichen Jugendarbeit bei seiner Feuerwehr. Zur Zeit sind rund 30 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr Trossenfurt-Tretzendorf mit Begeisterung dabei.
Sofort zeigten sich einige Kinder interessiert, selbst in eine Jugendfeuerwehr einzutreten. Die Lehrerinnen bedankten sich im Namen der Kinder für diesen lebendigen Unterricht und für die Bereitschaft der Feuerwehrleute, ihren Mitmenschen rund um die Uhr uneigennützig in vielen Notsituationen zu helfen. Krönender Abschluss war sicher die Fahrt im Feuerwehrauto. red