Forchheim — Die Stadt Forchheim nimmt den Streik an den städtischen Kindertageseinrichtungen ernst. Wenn am Montag, 11. Mai, das Gerhardinger-Kinderhaus, der Carl-Zeitler-Kindergarten, der Sattlertor-Kindergaten und -Hort sowie die Kindertagesstätte Kersbach geschlossen bleiben, gibt es zwar keine alternative Betreuung. Notgruppen sind dann allerdings bei den Streiks vom 18. bis 22. Mai geplant.

Symbolische Aktion

Zudem hält sich Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO) am Montagvormittag eine halbe Stunde frei, um mit den Eltern zu sprechen, die Kinder in den bestreikten Einrichtungen haben. Ulrike Groll und Ulrike Petry-Färber haben Mütter und Väter, deren Nachwuchs städtische Kitas besucht, dazu aufgerufen, ihre Kleinen am Montag um 8.30 Uhr im Büro von Stumpf abzugeben. Freilich sei diese Aktion rein symbolisch gemeint, wie die beiden Frauen betonen. In erster Linie wird es darum gehen, an das Stadtoberhaupt eine Petition zu übergeben. Danach würden Eltern und Kinder freilich wieder das Rathaus verlassen. mm