Menschen brauchen Modelle. Um sich eine Vorstellung von der Welt zu machen, um auszuprobieren, um zu erklären. Einen umfangreichen Kosmos an Architektur-, Bau- und Maschinenmodellen, an Puppenhäusern und Naturaliennachbildungen bietet das 17. und 18. Jahrhundert. Die Historikerin Shirley Brückner von der Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha stellt Beispiele aus dieser Zeit vor - am morgigen Mittwoch, 17. Mai, um 18 Uhr auf dem Campus Design der Hochschule Coburg, Holzbox über der Mensa.
Sie erklärt zum einen, wie Modelle hergestellt und verbreitet wurden, zum anderen, wie und wo mit ihrer Hilfe Wissen produziert, getauscht, vermittelt und anschaulich gemacht wurde.
Der Vortrag eröffnet das interdisziplinäre Symposium "Unschärfe und Präzision - der Gebrauch von Modellen", das am 17. und 18. Mai - anlässlich des Campus.Design Open an der Hochschule stattfindet. Historiker, Designer, Kulturwissenschaftler, Soziologen, Elektrotechniker, Maschinenbauer, Ingenieure und Philosophen zeigen dort, welche Bedeutung Modelle für ihre Disziplin jeweils haben. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen gibt Prof. Christian Holtorf, christian.holtorf@hs-coburg.de. rus