Aktuell werden nochmals die Motorsägen im Gemeindewald Kirchehrenbach am Walberla angeworfen. Bereits im vergangenen Jahr hatte ein vermeintlicher "Kahlschlag" auf der Kirchehrenbacher Seite des Walberlas für Aufsehen und Nachfragen besorgter Bürger im Landratsamt gesorgt.


Wichtig für Naturschutz

Vor diesem Hintergrund weisen der Landschaftspflegeverband Forchheim e.V. und die Untere Naturschutzbehörde in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die derzeit durchgeführten Arbeiten der ordnungsgemäßen Mittelwaldpflege dienen und auch aus naturschutzfachlicher Sicht sinnvoll sind.
Am Walberla ist inzwischen auch eine Informationstafel angebracht, die eingehend über die traditionelle Mittelwaldnutzung informiert. Hierbei handelt es sich um eine alte forstliche Nutzungsform, für die die Kirchehrenbacher auch staatliche Fördermittel erhalten. Die Maßnahmenflächen für die Mittelwaldnutzung liegen heuer nicht ganz so exponiert wie im vergangenen Jahr, wo direkt benachbart zum Hauptweg von Kirchehrenbach auf die Hochfläche des Walberlas die Bäume auf Stock gesetzt wurden. Auch in diesem Bereich werden allerdings noch einige Bäume gefällt, um das typische, offene Landschaftsbild des Walberlas langfristig zu erhalten.
Im Gegensatz zum Hochwald werden bei der Mittel- und Niederwaldnutzung die Gehölze nur "auf Stock" gesetzt. Der Großteil der Bäume, vor allem Linden, Haseln und Hainbuchen verkraften den Rückschnitt ohne weiteres und treiben einfach wieder aus. red