Weißenohe — Wie der Vorsitzende des Fördervereins "Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im ehemaligen Benediktinerkloster Weißenohe e.V." Eduard Nöth jetzt mitteilt, nehme man beim Fränkischen Sängerbund "mit Freude das zunehmende Interesse politisch Verantwortlicher für die Realisierung des Projekts in Weißenohe" zur Kenntnis.
So informieren sich am heutigen Mittwoch um 13 Uhr der oberfränkische Bezirksheimatpfleger Günther Dippold, der Kulturreferent des Landkreises Forchheim, Toni Eckert, und die Bezirksrätin des Nachbarlandkreises Erlangen-Höchstadt, Ute Salzner, über den derzeitigen Planungsstand. Der Förderverein, so Nöth, erhofft sich von einer fachlichen Unterstützung gerade der Kulturverantwortlichen die Einbeziehung der Bezirke Ober- und Mittelfranken und des Landkreises Forchheim.

Politischer Besuch

Die Bezirke haben bekanntlich neben der sozialen Sicherung auch die Heimat- und Kulturpflege und somit die Förderung überregionaler Kultureinrichtungen zur Aufgabe.
Baudirektor Günther Neuberger von der Regierung von Oberfranken wird vor Ort die neuesten Überlegungen vorstellen. Sie sehen vor, dass neben dem Umbau des ehemaligen Klosters zu einem Veranstaltungs- und Seminargebäude auch die Errichtung eines Bettenhauses und die Verbesserung des Klosterumfelds im Mittelpunk der Planungen stehen.
Am Montag, 18. Mai, um 9.30 Uhr haben sich fränkische Abgeordnete und Bezirksräte der Freien Wähler angekündigt, die sich ebenfalls für die Verwirklichung der vorliegenden Pläne einsetzen wollen. Am Montagabend um 18.30 Uhr besichtigt dann die CSU-Kreistagsfraktion Forchheim das Kloster, das in seiner jetzigen Form im 17. Jahrhundert errichtet wurde, nach der Säkularisation mehrfach den Besitzer wechselte und heute im Eigentum der "Chorakademie des FSB im Benediktinerkloster Weißenohe gGmbH" steht. Noch vor der Sommerpause werden am 19. Juni die oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten nach Weißenohe kommen, um sich vor Ort zu informieren.
"Das große Interesse von Mandatsträgern aller Fraktionen, aber auch die wahrnehmbar große Unterstützung der Regierung von Oberfranken nähren die Zuversicht, dass in diesem Jahr endlich der Durchbruch gelingt", schreibt Nöth. Weißenohe soll zu einem überregionalen Zentrum der Chormusik werden und Chören, Chorverbänden, Chorleitern und Musikhochschulen als Aus- und Fortbildungsstätte offenstehen. red