2019 soll das Jahr des Bürgerdialogs werden. Dieses Ziel hat der Kreisvorsitzende der CSU, Christian Lange, zum Jahreswechsel formuliert. Dazu zählten das direkte Gespräch mit den Bürgern, das Werben um neue Mitglieder, die inhaltliche Profilierung und der Austausch mit Multiplikatoren.

Mit seinen Zielen will Lange den Weg weiter beschreiten, den die CSU 2018 eingeschlagen hat. Mit Besuchen bei Unternehmen in der Innenstadt, mit Hausbesuchen in Bamberg-Ost und in der Gereuth und mit dem neuen Veranstaltungsformat "Wir hören zu" habe die CSU den Weg zum direkten Austausch mit den Bürgern beschritten.

Dies habe, so Lange, auch dazu geführt, dass die CSU im Jahr 2018 insgesamt 18 Neuaufnahmen verzeichnen und damit ihren Mitgliederstand bei rund 530 habe stabilisieren können. Besonders erfreut den CSU-Chef, dass die Hälfte der Neumitglieder weiblich sei. Was die inhaltliche Arbeit angehe, so werde die CSU auch im Jahr 2019 an ihren Schwerpunkten Wirtschaft, Bildung und Familien arbeiten. Als weiteres Schwerpunktthema werde die CSU ihr Verständnis von christlicher Politik neu in den Blick nehmen. Gerade in der Flüchtlingsfrage habe die CSU christlich orientierte Menschen verloren. "Wir werden deshalb stärker herausstreichen, dass alle Menschen Gottes Geschöpfe sind und die Bewahrung der Umwelt ein urchristliches Anliegen ist", kündigte Lange an. Deshalb habe die CSU in ihrer Weihnachtsbeilage im Fränkischen Tag ihre Vorschläge für eine moderne und nachhaltige Verkehrspolitik vorgelegt. An den Vorsitzenden des Bundes Naturschutz, Martin Bücker, sei bereits eine Einladung zum direkten Gespräch gegangen; und beim Neujahrsempfang der CSU-Kreisverbände Stadt und Land am 5. Januar werde Barbara Stamm, eine der profiliertesten Sozialpolitikerinnen des Freistaates "Gedanken zu einer christlichen Politik" formulieren. red