Die A 9 Richtung Berlin wird zwischen dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach und der Anschlussstelle Marktschorgast umfassend erneuert. "Derzeit läuft der Einbau der Betonfahrbahn. Auf einer Fläche von zirka 80 000 Quadratmetern wird Beton in einer Stärke von 28 Zentimetern eingebaut. Die Kosten belaufen sich heuer auf 13,5 Millionen Euro", erklärt die Autobahndirektion Nordbayern, Außenstelle Bayreuth.

"Wir gehen derzeit fest davon aus, dass die Bauarbeiten wie geplant im September abgeschlossen werden können. Der Baufortschritt ist trotz häufig ungünstiger Witterungsbedingungen sehr gut und liegt im Zeitplan. Der Hauptgrund für bisher aufgetretenen Verkehrsstörungen waren bedauerlicherweise liegen gebliebene Fahrzeuge, in Einzelfällen auch hohes Verkehrsaufkommen. Im Wesentlichen läuft der Verkehr aber reibungslos", so die Autobahndirektion.

Stauen sich Fahrzeuge in Marktschorgast, wissen die Einwohner sofort, dass sich im Baustellenbereich eine Verkehrsstörung ereignet hat. So kommt es vor, dass sich auf der KU I sogar bis zum Fallser Berg ein Rückstau bildet.

Sonst bekommt man in Marktschorgast im Vergleich zum Vorjahr wenig von der Baumaßnahme mit, denn es rollen fast keine Sattelzüge durch die Marktgemeinde.

Lediglich ein Tankwagen fährt Wasser, entnommen von einem Hydranten beim Feuerwehrhaus, zu der aufgebauten Betonmischanlage im Bereich der Autobahnanschlussstelle Marktschorgast. prei/red