Nach knapp siebenwöchiger intensiver Vorbereitung startete mit dem 20. Internationalen Bayreuther Schwimmfest die neue Saison für 47 Schwimmer der SG Bamberg. Diese wussten gleich mit 163 Bestzeiten bei 247 Starts zu überzeugen. Auf dem Programm des zweitägigen Events standen alle Streckenlängen von 50 bis 1500 Meter.
Da es keine Jahrgangswertung gab, mussten sich gerade die jüngeren Schwimmer teilweise eher im hinteren Feld einsortieren, während die "Routiniers" der ersten Wettkampfmannschaft um die Medaillen mitkämpften.Besonders starke Auftritte legte wieder einmal der Forchheimer Nikolas Häfner (Jahrgang 1996) hin: Der Dritte der deutschen Jahrgangsmeisterschaften sicherte sich sowohl über 50 m (26,63 Sek.) als auch über 100 m Rücken (58,61) den Finalsieg vor seinem Trainingspartner Simon Wicht (1999). Wicht freute sich in beiden Rennen zudem über neue persönliche Bestzeiten (27,43/58,80). Häfner belegte außerdem noch den vierten Platz über 200 m Rücken (2:09,70 Min.) und den sechsten Platz über 50 m Schmetterling (26,90 Sek.). Wicht erreichte über 200 m Rücken (2:07,97 Min.) und 200 m Schmetterling (2:09,18 Min.) jeweils den hervorragenden zweiten Platz.


Topplatzierungen für Dörfler

Außerdem qualifizierte sich Wicht noch für die Sprintfinals über 50 m (26,93 Sek./7. Platz) und 100 m Schmetterling (58,76/5.). Benedikt Dörfler (2000) erreichte über 100 m (1:02,37 Min./7.) und 200 m Rücken (2:18,13 Min./7.) sowie über 400 m Freistil (4:23,39 Min./8.) drei Topplatzierungen.
Routinier Bastian Schorr (1992) schaffte gleich den Sprung in fünf Finals und durfte sich über zwei Medaillen freuen: Über 100 m Freistil (52,85 Sek.) kam er als Zweiter und über die halbe Distanz als Dritter (24,35 ) aus dem Wasser. Zudem belegte er über die beiden kurzen Schmetterlingstrecken jeweils den vierten Platz; die 100 m Lagen beendete er als Siebter. Katrin Krauß (1997) durfte sich derweil über Silber im 100-Meter-Freistilsprint freuen (1:01,39 Min.) und zeigte über 1500 m Freistil (19:11,45) als Achte ihr Langstreckenpotenzial. Ihre ältere Schwester Hanna (1993) wurde Final-Sechste über 100 m Schmetterling.
Über die langen Strecken warteten zudem weitere Aktive der SG Bamberg mit Topplatzierung auf: Isabel Linß (1997) verpasste mit Rang 4 über 800 m Freistil (10:10,07 Min.) das Podest nur knapp. Ihr Bruder Markus (1997) zeigte als Fünfter über 1500 m Freistil (18:12,11) einen sehr starken Auftritt; auch über 200 m Brust wusste er zu überzeugen (2:41,40/7.). Derweil legte Ausnahmetalent Fabienne Wenske (2004) über 1500 m Freistil in 18:55,31 Min. und Platz 6 einen glänzenden Auftritt hin, der sie auf Rang 2 der deutschen Bestenliste ihres Jahrgangs katapultierte. Mit Louis Streit (2003) schaffte ein weiterer Nachwuchsschwimmer über 1500 m Freistil (20:27,54) ein Spitzenergebnis und wurde Siebter. Julia-Sophia Scheuermann (2000) erreichte über 200 m Schmetterling (2:43,71) den guten achten Platz.


Ranking zum Superfinale

Für die jüngeren Schwimmer gab es zudem die Möglichkeit sich für das Superfinale zu qualifizieren: Pro Jahrgangsgruppe qualifizierten sich acht Schwimmer, die anhand der Vorlaufergebnisse ermittelt wurden. Im Finale durften sich die Schwimmer dann aussuchen in welcher Schwimmart sie die 100 Meter-Distanz bewältigen möchten. Die Zeiten wurden schließlich auf Basis des aktuellen Kurzbahnweltrekordes in Punkte umgerechnet, so dass ein Ranking erstellt werden konnte. In der Jahrgangsgruppe 2007/08 durfte sich Larissa Pock (2007) mit lediglich vier Punkten Vorsprung über den Sieg freuen: Die Neunjährige bewältigte die 100 m Freistil in 1:32,27 Min. Neuzugang Kevin Kertész (2003) belegte in der Gruppe 2003/04 den dritten Platz und schlug nach 100 m Freistil in 1:00,17 Min. an. Kilian Kohlmann (2005) kam in der Gruppe 2005/06 auf den guten sechsten Platz (100 m Freistil: 1:20,22 Min.). pk