Mittels einer Videokonferenz hat der Klimaschutzbeirat der Stadt Bad Rodach auf Einladung von Bürgermeister Tobias Ehrlicher seine Arbeit aufgenommen. Die Gründung eines Energie-, Umwelt- und Klimaschutzbeirates war bei der Stadtratssitzung am 16. November 2020 beschlossen worden.

Dieses Gremium besteht aus je einem Vertreter der im Stadtrat vertretenen Fraktionen. Es gehören weiterhin Ujvesa Pronaj vom Klimaschutzmanagement des Landkreises Coburg, der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Coburg, Christian Gunsenheimer, sowie Mitarbeiter der Stadtwerke und der Stadtverwaltung dazu.

Beschlossen wurde bei der Sitzung im November auch, dass Beschäftigte der Stadtverwaltung und/oder der Stadtwerke an den Sitzungen teilnehmen können, soweit deren Aufgaben den Beratungsgegenstand betreffen. Das Gleiche gilt für Fachstellen wie zum Beispiel das Amt für Landwirtschaft und Forsten, die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt und so weiter.

Arbeitskreise für Spezielles

Im Mittelpunkt der ersten Sitzung standen organisatorische Fragen sowie die Festlegung der Hauptthemen, denen sich der Klimaschutzbeirat widmen will. Schnell einig war man sich bei der Überlegung, dass die Detailarbeit zu Klimaschutzprojekten nicht im Klimaschutzbeirat erfolgen soll, sondern dafür spezielle Arbeitskreise gebildet werden sollen.

Ziel ist es, für die wertvolle Arbeit in den Arbeitskreisen Bürger zu gewinnen, die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation, ihrer sonstigen fachlichen Kenntnisse und ihres Interesses an der Gremienarbeit die Voraussetzungen erfüllen, sich an der Erstellung und Ausarbeitung von Projektideen zu beteiligen. Der Klimaschutzbeirat fungiert als sogenannte Steuerungsgruppe und als Verbindungsglied zwischen den Arbeitskreisen und dem Stadtrat beziehungsweise dem zuständigen Ausschuss der Stadt Bad Rodach. Hierfür werden auch drei ständige Vertreter aus der Bürgerschaft gesucht.

Wer Interesse an der Mitarbeit hat, wird gebeten, sich im Rathaus der Stadt Bad Rodach unter der Telefonnummer 09564/92220 oder info@bad-rodach.de vormerken zu lassen.

Ein weiterer Punkt der Beiratssitzung war die Vorstellung einer ersten Projektidee mit dem Titel "Bioenergiedorf Heldritt", die von Moritz von Butler erläutert wurde. red