Zum Artikel "Bahnoffensive für Radler", erschienen in der BR-Ausgabe vom 29. Oktober, erreichte die Redaktion folgende Lesermeinung: "Radfahren stellt in Verbindung mit einem guten Nahverkehr eine echte Alternative zum Auto dar - auch im ländlichen Raum", sagte die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner. "Wir brauchen Bahnhöfe , die attraktiv für Radler sind."

Ich kann das aber nicht mit dem Bild der hohen Treppe auf dem Untersteinacher Bahnhof in Einklang bringen. Dieser vorher weitestgehend barrierefreie Bahnhof ist mit einem enormen Aufwand und hohen Kosten umgebaut worden. Jetzt ist es jedoch unmöglich, aus Richtung Kulmbach kommend mit einem Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Fahrrad hier auszusteigen, wenn man allein ist. Sehr schade und nicht unbedingt ein Beispiel für "guten Nahverkehr" und für "eine Förderung des Radverkehrs" völlig unverständlich.

Es ist auch die Rede von erfolgreicher Klimapolitik. Auch das erscheint mir an der Stelle, wo ungefähr 400 Meter in Richtung Ludwigschorgast eine Brücke für die Umgehungsstraße so niedrig konzipiert wurde, dass eine Elektrifizierung der Bahnlinie ausgeschlossen ist, sehr fragwürdig. Astrid Pfitzer

Kulmbach