Beim Re-Start in die 3. Liga Ost fehlte der HSC 2000 Coburg II. Die Vestestädter bestreitet erst am Samstag ihre Premiere im neuen Jahr. Und das bei einem Gegner, von dem sich die "Gelb-Schwarzen" im Hinspiel abzocken ließen. Im September 2018 war der TV Gelnhausen eine Nummer zu groß. Doch wie schaut es 2019 aus?

Für Heimpleite revanchieren

;

Mit vielen Fehlern spielte die HSC-Zweite dem Gegner damals entscheidend in die Karten und musste sich letztlich mit 20:33 Toren in eigener Halle deutlich geschlagen geben. Dennoch ist die Mannschaft des Trainerduos Ronny Göhl und Till Riehn zuversichtlich, dass es im Rückspiel bei den Hessen besser wird.

Die angestrebte Revanche ist aber sicherlich nur dann möglich, wenn leichtsinnige Fehler unterbleiben und die Visiere der Angreifer gut eingestellt sind. In den Wochen nach dem erwähnten Heimdebakel hat die stark verjüngte Truppe des HSC mit spielerisch guten Ansätzen öfters bewiesen, dass sie in dieser anspruchsvollen Liga durchaus mithalten kann.

Trotzdem herrscht auch aufgrund der jüngsten Ergebnisse der Konkurrenz Alarmstufe 1 im Abstiegskampf, denn die Coburger hängen hinten fest. Bei 9:25 Punkten ist der Abstand zum rettenden Ufer jedoch noch in Sichtweite.

"Wir müssen die Kräfte bündeln"

;

Jetzt müssen Kräfte gebündelt werden, denn bei schweren Jahresauftakt stehen aus dem üblichen Aufgebot dem Trainerduo gleich fünf Spieler nicht zur Verfügung. Neben der bereits längeren verletzungsbedingten Pause von Kapitän Kenny Schramm fehlen am Samstag auch noch Nikola Franke, Lars Fichtner, Patrick Pernet und Jonas Wolter. Göhl und Riehn basteln noch an der Besetzung für Samstag, die praktisch erst nach dem Abschlusstraining nominiert werden kann.

"Es ist schade, dass wir in Gelnhausen wieder nicht auf den kompletten Kader zugreifen können, aber wir werden uns trotz der Hiobsbotschaft keinesfalls verstecken und es besser machen als im Hinspiel. Insgesamt war die Vorbereitung in der langen Spielpause wegen der Handball-Weltmeisterschaft gut," freut sich Ronny Göhl.

Und weiter meint der Chefanweiser: "Wir konnten ein paar Grundlagen auffrischen und unsere Spieler haben sehr gut mitgezogen. Wir müssen nun sehen, wie sich das im Spiel beim TV Gelnhausen auswirken wird. Dort wird es wichtig sein, das Tempo der ersten und zweiten Welle des Gastgebers zu unterbinden und auch gegen deren Stärke aus dem Rückraum entschlossen entgegen zu treten."

Vor allem eine gute Zusammenarbeit im Abwehrverhalten sei wichtig und der Angriff dürfe, wenn sein Team die Chance nutzen will, keine Hektik aufkommen lassen. Voraussetzung dazu ist für Göhl, dass in allen Bereichen versucht werden muss, dem favorisierten Gastgeber trotz allem Respekt mit Geduld und der nötigen Übersicht entgegen zu treten."