Zum Leserbrief "Bürgerentscheid wurde aufgedrückt" vom 24. Juni :

Es ist schon verwunderlich, dass Herr Barich mit unseren demokratischen Grundrechten - hier Bürgerentscheid - Probleme hat und von der einfachen Fragestellung des Bürgerentscheides "Sind Sie dafür, dass der Ortsteil Wüstenstein auch Kleinkläranlagen bauen darf?" anfänglich überfordert war.
Nicht nur Marktrat Schwegel, sondern über zehn Prozent aller Wiesenttaler (über 200 Wahlberechtigte und mündige Bürger) haben sich für die Durchführung des Bürgerentscheides ausgesprochen.
Das Vertrauen in die Kompetenz des Gemeinderates können wir leider nicht teilen. Wir verweisen hierzu auf die Übertragung des Baugrundstückes an Dritte. Welcher Bauherr beauftragt einen Architekten mit der Planung seines Millionenprojektes und überlässt gleichzeitig das zu bebauende Grundstück anderen? (Schilda lässt grüßen!)
Im Markt Wiesenttal sucht man bisher eine zentrale Kläranlage vergebens. Warum ein einzelner Ort mit zirka 175 Einwohnern eine eigene zentrale Kläranlage bekommen soll, können wir nicht nachvollziehen.
Wir denken, es gibt genügend Wiesenttaler, die sich mit uns solidarisch erklären und am 28. Juni mit "Ja" stimmen werden.
Angelika und Peter Münch
Wüstenstein