Der Fischereiverein Bad Brückenau hat Ende März unter Beachtung aller Corona-Auflagen eine Gewässerreinigung an der Sinn durchgeführt. Dabei galt es vor allem, auch auf die eigene Sicherheit zu achten, da die Sinn noch sehr viel Wasser führte.

Immer in Zweiergruppen, einer rechts und einer links der Sinn, starteten die Helfer von der Autobahnbrücke in Richtung Römershag, dann durch das Stadtgebiet und das Staatsbad bis zur Gewässergrenze bei Wernarz. Die Strecke wurde in einzelne Abschnitte eingeteilt, die von den Mitgliedern dann gereinigt wurden. Der gefundene Müll wurde an vorher bestimmten Orten abgelegt und dann von einem Mitglied mit dem Anhänger abgeholt.

Der Müll wurde zum Bauhof der Stadt Bad Brückenau gebracht. Der Vorstand des Fischereivereins, Armin Sauermann, bedankte sich bei der Stadt für die Entgegennahme des Abfalles. In diesem Jahr war das Aufkommen des Abfalles nicht ganz so viel, "ob es mit der Pandemie zusammen hängt weiß man nicht", so Sauermann.

Sehr auffällig sei heuer jedoch gewesen, dass viel Holz angeschwemmt wurde. Es hatte sich in den Bäumen verfangen und konnte nicht aus der Sinn entfernt werden. Da aufgrund des noch sehr hohen Wasserstandes nicht aller Müll entfernt werden konnte, wurde angedacht die Aktion im Spätsommer zu wiederholen. Der Vorstand bedankte sich bei allen Mitgliedern für die gelungene Aktion. red