Die jährlichen Rechenschaftsberichte nutzte Heidrun Hauptmann, Vorsitzende des örtlichen VdK-Ortsverbandes dazu, ein außerordentlich positives Bild des letzten Jahres darzulegen. Der Protokollverlesung war zu entnehmen, dass sich die Zahl der Mitglieder nach Todesfällen, Austritten und Wohnortsveränderungen nicht nur stabilisiert hat, sondern durch aktuelle Beitritte in den letzten Märztagen sogar auf 384 Personen erhöht hat.
Kassier Klaus Berwind informierte die Versammlung, auch die Kasse habe 2016 in einem dreistelligen Bereich zugelegt, die Sammlung "Helft Wunden heilen" sei erfolgreich gewesen. Die Vorsitzende berichtete, man habe für betreute Flüchtlingskinder Geld gespendet, das geplante gesellige Jahresprogramm sei sehr gut angenommen worden, bei Pflegefällen, Krankenbesuchen und Weihnachtsbesuchen habe man sich 135 Mal außerordentlich engagiert gezeigt. Von sämtlichen Ortsbewohnern schlecht besucht gewesen sei der Volkstrauertag 2016. Die Vorsitzende bat, sich an diesem Gedenktag künftig wieder stärker zu beteiligen. Hauptmann regte an, die VdK-Mitglieder mögen sich mehr als bisher um die VdK- Erholungsfürsorge bewerben, die zwar alters- und gesundheitsabhängig, für Mitglieder jedoch kostenfrei sei; Anmeldungen würden gern akzeptiert. Horst Nikol würdigte als Vertreter des Kreisverbandes die Leistungen der Coburger Zentrale und informierte, es sei gelungen, im vergangenen Jahr bei Widersprüchen und 90 juristischen Klagen mehr als eine halbe Million Euro zu erstreiten; im Coburger Gebiet habe man momentan 10 190 zufriedene Mitglieder - das sei der höchste Mitgliederstand seit 1947.
Diakonieleiterin Silvia Schinkel referierte über die "Pflegereform 2017", Horst Nikol lud ein zur Veranstaltung "Sozialer Zusammenhalt", die am 29. Juli in Coburg im Umfeld des "Vogelschießens" am Anger oder im Kongresshaus stattfindet. Gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Bauersachs (BfB) nahm Vorsitzende Hauptmann abschließend noch zahlreiche Ehrungen für Treue dem VdK gegenüber vor. Viele Mitglieder wurden für zehn Jahre Zugehörigkeit geehrt. Für ein Vierteljahrhundert wurden Ingrid Eichhorn und Marianne Schüller ausgezeichnet. Kurt Hinner