Insgesamt neun Personen wurden am Freitag im Dienstbereich der Polizeiinspektion Höchstadt bei Verstößen gegen die Allgemeinverfügung zum Infektionsschutzgesetz - oder kurz Ausgangsbeschränkung - angetroffen. Die jeweiligen Gründe für das Verlassen der Wohnung ohne triftigen Grund waren sehr unterschiedlich, heißt es im Pressebericht der Polizei. Neben einer nicht genehmigten Heckenbeseitigung in Aisch waren eine Einkaufsfahrt von fünf jungen Männern in einem Auto, das unsachgemäße Verbrennen von Stroh auf einem Feld und Ladendiebstahl Anlass für polizeiliche Beanstandungen, wie unter anderem den nachstehenden Meldungen zu entnehmen ist.

Gleich zwei Verstöße

So wollte ein 22-Jähriger am Freitag den beabsichtigten Bau auf einem Grundstück in Aisch mit dem Beseitigen von Hecken und Bäumen beginnen und beging so eine Ordnungswidrigkeit nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz. Dies blieb nicht unbeobachtet und letztlich wurde die Polizei vom Landratsamt zur Anzeigeerstattung verständigt. Der junge Mann und sein helfender Freund verstießen dabei auch gegen die Ausgangsbeschränkung.

Auf einem Feld bei Nackendorf wurde von der Streife der Polizeiinspektion Höchstadt am Freitagnachmittag starke Rauchentwicklung nahe des Waldes entdeckt. Wie sich bei einer genaueren Nachschau vor Ort heraussstellte, verbrannte ein 60-jähriger Mann aus Weisendorf dort Stroh und verstieß dabei neben dem Abstandsgebot von mindestens 100 Metern zum Wald gegen mehrere Verhaltensvorschriften zum Verbrennen pflanzlicher Abfälle auf Feldern. Zudem war kein triftiger Grund für das Verlassen der Wohnung und somit ein Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung gegeben. pol