"Für einen Primizsegen läuft man sich gerne ein paar Schuhsohlen durch" - so heißt es im Volksmund. Doch das mussten die Weilersbacher und Kirchehrenbacher Gläubigen nicht. Neupriester Andreas Stahl kam an zwei Tagen zu ihnen.
In die Wallfahrtskirche St. Anna Weilersbach und in die St. Bartholomäus-Kirche Kirchehrenbach. Am 25. Juni hatte der 28-jährige Diakon aus Bayreuth im Dom zu Bamberg von Erzbischof Ludwig Schick die Priesterweihe empfangen. Mit Sebastian Schiller waren sie zu zweit in der Diözese, die vom Oberhirten in den Priesterstand berufen wurden. Seine Primiz feierte er am 2. Juli in seiner Heimatpfarrei St. Johannes Nepomuk Bayreuth-Laineck. Zu verdanken war die Nachprimizfeier in den beiden Pfarreien Pfarrer Oliver Schütz.


Absolviertes Praktikum

Pfarrer Schütz hatte im Rahmen seiner Ausbildung ein Praktikum in der Heimatpfarrei des Neupriesters absolviert und ist mit Neupriester Stahl befreundet.
Auch Geistlicher Rat Richard Schmitt war vor seiner Ernennung zum Seelsorger von Kirchehrenbach dort tätig. Wichtig war für Pfarrer Schütz jedoch, dass Gemeinden einen Neupriester kennenlernen und sich von dessen Begeisterung für den Priesterberuf inspirieren lassen. Was auch von den vielen Gläubigen wertgeschätzt wurde, die in die Gotteshäuser gekommen waren.
Gemeinsam mit Pfarrer Schütz und Pretzfelds Seelsorger Florian Stark hatte Neupriester Stahl Eucharistie gefeiert. Im Anschluss an diese Feiern standen die Gläubigen Schlange, um den Einzelprimizsegen von dem jungen Priester Stahl zu empfangen. Bei den Abendgottesdiensten war die Freude sichtlich zu spüren, mit der Neupriester Stahl die Gottesdienste zelebrierte.