Die Zeit des Lockdowns hat das Team der Umweltbildungsstätte Oberelsbach dazu genutzt, neue Wege einzuschlagen. So wurde unter anderem das Bildungsangebot überarbeitet und eine neue Printversion mit aktualisiertem Inhalt und in neuem Design erstellt. Die Broschüre mit rund 60 Modulen aus fünf Themenbereichen wurde nun im Rahmen der Gesellschafterversammlung der Umweltbildungsstätte Oberelsbach gGmbH vorgestellt.

Die Umweltbildungsstätte als Schullandheim und Seminarhaus im Unesco-Biosphärenreservat Rhön bietet Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Umweltbildung für Schulklassen, Studierende und Erwachsenengruppen an. Um die Komplexität des Themas Nachhaltigkeit in der Bildungsarbeit abbilden zu können, arbeitet das Umweltbildungsteam mit Akteuren aus der Region zusammen. Die neue Broschüre enthält rund 60 Bildungsangebote aus den Themenbereichen Ernährung und Landwirtschaft, Wald und Holz, Siedlung und Soziales, Nachhaltiger Konsum sowie Mensch, Natur und Umwelt. Neu ist etwa eine Führung durch die Kelterei Schloss Gebsattel in Sondheim v. d. Rhön, bei der der Weg vom Obst zum Getränk nachvollzogen wird. Eine weitere wichtige Neuerung im Programm ist das Angebot einer Projektwoche "Alltagskompetenz und Lebensökonomie", die seit diesem Schuljahr für Grund- und weiterführende Schulen in Bayern verpflichtend ist. Der Kissinger Landrat Thomas Bold und Oberelsbachs Bürgermeisterin Birgit Erb lobten die Überarbeitung des Angebots und betonten dessen wachsende Bedeutung für die Bildungslandschaft. "Mit der besonderen Kennzeichnung der barrierefreien Angebote ist ein weiterer wichtiger Schritt im Bereich Inklusion getan", sagte Bold. Das Bildungsprogramm ist auf der Homepage der Umweltbildungsstätte (https://oberelsbach.rhoeniversum.de/ihr-programm) zu finden. Für Fragen steht das Team der Umweltbildungsstätte unter Telefon 09774/858 05 50 sowie per Mail (info@rhoeniversum.de) zur Verfügung. red