Scherneck — "Was wäre ein Fest ohne Lieder?" Diese Frage stellte die Chorleiterin des gemischten Chores des Gesangvereins Scherneck, Brigitte Buron, bei der Hauptversammlung im Sportheim in Scherneck.
"Wenn es keine Chöre mehr gibt, wird man schnell merken, wie schön es früher einmal war", betonte die Chorleiterin. Bei den Chören, sind es Leute vom Ort die man kennt und ihr Bestes geben. Dabei kommt es nicht auf die Professionalität, sondern auf die Freude am Singen an.
Brigitte Buron rief zur Mitgliederwerbung auf . "Sing mit uns, weil es Freude macht, wir werden um den Erhalt des Chores kämpfen", betonte die Chorleiterin. Da sich der Männergesangverein Stöppach, mit den der Schernecker Männerchor in einer Singgemeinschaft war, in der nächsten Zeit auflösen wird, rief sie die Männer dazu auf, sich dem gemischten Chor anzuschließen.

Arbeit im Hintergrund gelobt

Weiterhin berichtete die Chorleiterin über neues Liedgut, das einstudiert wurde. Außerdem wurde das bestehende Liedgut aufgefrischt. Der Chor hat einige Auftritt in der Kirche hervorragend gemeistert.
Edeltraud Müller, Irene Kleiber und Maria Kleiber haben die meisten Übungsstunden besucht. Besonders hob sie die Hintergrundarbeit des Vorsitzenden Roland Neuberger hervor. Neuberger verlas den Bericht der Chorleiterin des Kinderchores, "Schernecker Spatzen" Christine Geuß. Der Kinderchor traf sich zu 27 Proben.
Das Highlight im gesellschaftlichen Bereich für den gemischten Chor sei das Schnitzelessen und die Weihnachtsfeier gewesen. Der Chor hat insgesamt 59 Mitglieder in seinen Reihen. Darunter sind 26 Passive und elf aktive Frauen, sowie fünf aktive Männer.
Im Kinderchor sind sechs Mädchen und drei Jungs aktiv. Außerdem gehören dem Verein die acht Männer aus dem ruhenden Männerchor und zehn Ehrenmitglieder, sowie ein Ehrenvorsitzender an. Da der Verein in diesem Jahr 160 Jahre besteht, will man langjährige und verdiente Mitglieder an einem gesonderten Termin ehren.

Männer motivieren

Auch die Gruppenvorsitzende Edeltraud Obermüller rief die Sänger aus dem ruhenden Männerchor dazu auf, sich dem gemischten Chor anzuschließen. Sie ging weiter auf die Gemeinschaft im Chor ein.
Bürgermeister Frank Weber sprach den Wunsch aus, dass der Verein die kulturelle Landschaft mit Liedern in der Gemeinde noch viele Jahrzehnte bereichert. mst