Nach zwei Jahren Pause konnten sich die Mitglieder der Waldkörperschaft Hausen wieder zu einer Versammlung zusammenfinden. Der 1. Vorsitzende Alfred Liebl begrüßte die 22 Anwesenden und gab einen Einblick in die wichtigsten Arbeiten der letzten beiden Jahre.

Nachdem die Amtszeit des jetzigen Vorstands zu Ende geht, nahm 1. Vorsitzender Alfred Liebl dies zum Anlass, noch einen kleinen Rückblick auf die letzten 13 Jahren seiner Amtszeit zu geben.

Alfred Liebl ist seit 2003 Mitglied in der Waldkörperschaft. Bereits am 2009 wurde er zum 1. Vorsitzenden gewählt und war dies insgesamt 13 Jahre. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte Franz-Peter Ullmann an ihn und an seine beiden Mitstreiter Bernd Troll und Horst Markard je einen Geschenkkorb.

Kassier Bernd Troll gab ein letztes Mal Einblick über Einnahmen, Ausgaben und das Vermögen der Waldkörperschaft. Er ist seit 1987 Beisitzer im Vorstand und seit 2009 Kassier. Er war also fast 35 Jahre im Vorstand tätig.

Die Kassenprüfung ergab, dass die Kasse ordnungsgemäß geführt wurde und es keine Beanstandungen gab. Im Anschluss meldete sich Horst Markard zu Wort, der 42 Jahre im Vorstand war. Markard war seit 1980 Beisitzer im Vorstand und seit 2009 2. Vorsitzender. Er war 42 Jahre im Vorstand.

Einstimmig wurde Franz-Peter Ullmann zum 1. Vorsitzenden gewählt. So fiel auch das Ergebnis der weiteren Wahl aus. Zum 2. Vorsitzenden wurde Sven Troll, zur Schriftführerin Pia Bauer, Kassier Alex Liebl, zu Beisitzern wurden Matthias Moritz, Ewald Sell und Stefan Reuß gewählt.

Neue Kassenprüfer sind Jürgen Fichtl und Dominik Renninger.

Nach der Wahl stellte Franz-Peter Ullmann die Planungen für 2022 vor. Geplant ist ein Waldbegang durch alle Abteilungen der Waldkörperschaft, sodass die Mitglieder ihren Wald besser kennenlernen. Anschließend wird bei einer Brotzzeit die neu errichtete Bank mit allen eingeweiht werden. Ein Termin wird hierfür noch bekannt gegeben. Weiterhin sollen die restlichen Grenzsteine gesucht und markiert werden.

Ein Arbeitseinsatz für den Zaunbau auf den kahlen Flächen im Götzenhölzlein und im Gehege steht an, sobald der schützenswerte Rotmilan weggeflogen ist. 200 neue Metallpfosten und der abgebaute Zaun stehen hierfür bereit, anschließend ist dann eine Neupflanzung vorgesehen. In der Saalleite ist eine Fortführung der Durchforstung mit Vergabe von Holzlosen beabsichtigt. red