Forchheim — Seit dem 1.August hat die Hornschuch-Klaus-Stiftung einen neuen Vorstand. Michael Martin übernahm den Posten. Er tritt in die Fußstapfen von Uwe Siegfried, der die Stiftung seit ihrer Gründung im Juli 2010 bis Mitte 2014 geleitet hatte. Siegfried hatte maßgeblich an der Umwandlung des Sach- und Immobilienvermögens in ein ausschüttungsfähiges Kapitalvermögen gearbeitet und diese Aufgabe erfolgreich beendet.
"Vor uns liegt eine spannende Zeit, denn nun gilt es, das gesamte Stiftungsvermögen dauerhaft anzulegen, so dass mit den Erträgen der Wille der Stifter erfüllt werden kann", sagt Martin.
Die Stiftung ist vor allem bedürftigen Menschen gewidmet, die mit geringen Mitteln ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen und die ihre Kosten für Aus- und Weiterbildung nicht selbst tragen können. Darüber hinaus widmet sich die Stiftung dem Tier- und Naturschutz.
Die Hornschuch-Klaus-Stiftung (HKS) wurde von dem Forchheimer Unternehmerehepaar Gertrud und Edgar Klaus gegründet. Gertrud Klaus kam aus der bekannten Unternehmerfamilie Hornschuch. Nach ihrem Tod 2009 erhielt die Stiftung einen großen Teil ihres Vermögens als Startkapital und nahm damit die Arbeit auf. red