Eine besondere Aufgabe hatten die Feldgeschworenen der Gemeinde Burghausen, Bad Bocklet und Windheim. Es galt einen neuen Stein zu setzen, der die Grenzen der jeweiligen Gemeinden optisch anzeigt. Dieser ist ein ganz besonderer Stein, wie der Obmann der Burghäusener Feldgeschworenen, Roland Klemm, zu berichten weiß: "Er ist ein Dreimärker, da hier drei Gemeinden zusammenstoßen. Da diese Grenzen nicht sehr häufig sind, werden sie durch einen besonders schön gearbeiteten Stein markiert". Dabei ist es noch gar nicht lange her, dass ein Dreimärker gesetzt worden war. "Das war vor sechs Jahren. Leider wurde er stark beschädigt, so dass ein neuer gesetzt werden musste", erläutert Klemm. Mit den Initialen BBL (Bad Bockleter Land), WL (Windheimer Land) und BHL (Burghäuser Land) legt er genau die Grenzen fest. Beim Setzen des neuen Steins war auch der Bürgermeister von Bad Bocklet, Andreas Sandwall, mit dabei. Genau am See an der Straße zwischen Bad Bocklet und Windheim (Koordinaten: 50.257239, 10.098083) verläuft diese Grenze. Beim Setzen des Steines zeigte sich, dass der Dreimärker nur eine geographische Grenze anzeigt. Zwischen den Gemeinden herrscht Einmütigkeit, wie sich bei der anschließenden kleinen Feier zeigt. Gemeinsam saßen alle zusammen und ließen die Freundschaft unter den Gemeinden hochleben. Neben weiteren Feldgeschworenen waren auch Gerhard Schreiner (Obmann Windheim) und Udo Kunzmann (Obmann Bad Bocklet) mit dabei. Dass Feldgeschworene auch nachhaltig unterwegs sind, zeigt die Tatsache, dass der alte, beschädigte Dreimärker wieder restauriert werden soll, damit er in Zukunft eine weitere Grenze kennzeichnet. Nämlich die zwischen Windheim, Burghausen und Reichenbach. Die Aktion zeigte, dass das Amt des Feldgeschworenen auch in Zeiten von GPS und digitaler Vermessung noch seine Berechtigung hat. red