Herzogenaurach — Der wichtigste Satz hinsichtlich des geplanten neuen Aurachstegs neben dem Kuwe sei folgender: "Es klappt ohne Rampe!" Das sagte Bürgermeister German Hacker (SPD) in der Sitzung des Planungsausschusses.
Die neue Brücke könne tiefer gebaut werden und werde trotzdem barrierefrei, sodass man sich lange Rampen erspart. Das Wasserwirtschaftsamt habe sich da sehr kooperativ gezeigt. Ein sogenanntes hundertjähriges Hochwasser wäre durch die jetzige Ausführung nicht berührt, sagte Hacker.


Bald schon Vergabe

Die Vergabe soll noch im Oktober erfolgen, ergänzte Bauamtsleiter Gerhard Merkel. Denn die Herstellung im Werk brauche eine lange Dauer. Als Erstes werde man vor Ort dann einen Notsteg errichten, der etwa zehn Meter östlich der Fußgängerbrücke liege, die laut Merkel dann abgerissen werden kann. Im April oder Mai 2016 komme der Autokran und setze die neue Brücke auf die Widerlager, die in zwei Fertigteilen geliefert wird.
Das Ingenierbüro Balling aus Würzburg hatte eine neue Planung angefertigt, nachdem die erste Variante wie ein Schildbürgerstreich anmutete. Denn wegen der rollstuhlgerechten Ausführung hätte man 27 Meter lange Rampen auf beiden Seiten benötigt, wenn die Brücke in der jetzigen Höhe gebaut worden wäre. Jetzt bekommt man einen geraden, tieferen Übergang. bp