Die FFW Steinsdorf stellte dem Gemeinderat Schönbrunn im Steigerwald ein Positionspapier zur Planung eines Feuerwehrgerätehauses in Steinsdorf vor, um welches Bürgermeister Georg Hollet (BBL) gebeten hatte. Grundsätzlich ging es aber um zwei Standorte, welche für die Feuerwehr aufgrund der signifikanten Lage am besten geeignet sind.

Der Standort A: Das Gelände des Dorfgemeinschaftshauses nahe den Duschen der DJK wird von der FFW Steinsdorf bevorzugt. Im Gemeinschaftshaus wären geeignete Versammlungsräume für die jährlichen Schulungen der Wehr vorhanden. Das Grundstück müsste jedoch noch erworben werden.

Standort B am Buswartehäuschen: Hier müsste der Untergrund bautechnisch behandelt werden, da die vorhandenen Keller nur lose aufgefüllt wurden. Die Straße müsste für Schulungen und zu den Übungsflächen überquert werden. Zusätzliches Handicap wäre die verengte Einsatz-Ausfahrt (wegen Buswartehäuschen). Nach langen Debatten sprach sich das Gremium mehrheitlich für die Variante A aus.

Zuschuss für Toilettenneubau

Die Gemeinde Schönbrunn fördert durch die Gewährung von Zuschlägen und Beihilfen die Arbeit der örtlichen Vereine und Organisationen auf sportlichem, kulturellem, kirchlichem und gemeinnützigem Gebiet. Mit dieser Förderung will die Gemeinde die Arbeit in den Vereinen, insbesondere aber die Jugendarbeit unterstützen. Der Schützenverein Schönbrunn hat bei der Gemeinde einen Antrag auf Bezuschussung eines behindertengerechten Toilettenneubaus mit Wickelmöglichkeit für die Sportanlagen gestellt. Dieser Neubau ist getrennt vom Gastronomiebetrieb. Es fallen Kosten von insgesamt 35 000 Euro an. Auf Antrag von Gemeinderat Sitzmann (BBL) wurde der Zuschuss auf 5000 Euro gedeckelt. Das Gremium stimmte mehrheitlich zu.

Auf der Agenda im Gemeinderat standen die Unterhaltsmaßnahmen an öffentlichen Wald- und Feldwegen durch die Jagdgenossenschaft Schönbrunn. In den Jahren 2015 bis 2018 wurden umfangreiche Arbeiten durchgeführt wie Unterhalt der Flurbereinigungswege, Wassergräben reinigen, Heckenpflege und Reinigen von Entwässerungsgräben in den Wiesen. Diese für die Gemeinde notwendigen Maßnahmen wurden durch die Jagdgenossenschaft mit insgesamt 21 633 Euro vorfinanziert. Das Gremium vergütete der Jagdgenossenschaft mehrheitlich die Unterhaltsmaßnahmen mit 25 Prozent (5413,46 Euro).

Angebot zieht nicht

Für junge Familien ist eine Kinderbetreuung von "essenzieller" Wichtigkeit, da beide Elternteile gezwungen sind, für den Lebensunterhalt gemeinsam aufzukommen oder andere zeitlichen Verpflichtungen haben und keine Kontaktperson vorhanden ist, welche die Kinderbetreuung übernehmen kann. Das Angebot der Gemeinde Schönbrunn i. Steigerwald, eine Ferienbetreuung mit Mittagsbetreuung in den Sommerferien durchzuführen, fand indes keine große Resonanz bei den Eltern, so Bürgermeister Hollet in der Sitzung. Lediglich drei Kinder seien für diese notwendige Maßnahme angemeldet worden. Das Gremium beschloss mehrheitlich, dass dieses gemeinschaftliche Angebot der Gemeinde Schönbrunn in Kooperation mit den Markt Burgebrach in Burgebrach durchgeführt wird.