Coburg — Das zwischenmenschliche Miteinander im Stadtteil Ketschendorf habe durch das neue Vereinsheim des Bürgervereins neuen Schwung bekommen. Das stellte der Vorsitzender Herbert Weinert bei der Hauptversammlung des Bürgervereins Coburg-Ketschendorf fest. Im Juli des vergangenen Jahres öffnete das Bürgervereinsheim im Schlosspark Ketschendorf seine Pforten. Den Umbau des ehemaligen Sportheimes haben die Mitglieder des Bürgervereins mit viel ehrenamtlichem Einsatz unterstützt. Die neue Heimstatt des Bürgervereins habe gleich bei ihrer Einweihung und wenige Wochen später bei der Ketschendorfer Kirchweih seine Bewährungsprobe bestanden. "Dieses Haus ist ein wichtiger Beitrag für die Zukunft unseres Vereines", sagte Weinert.
Der Vorsitzende freute sich, dass die beiden Teiche im südlichen Bereich des Schlossparkes Ketschendorf saniert worden sind. Die Geruchsbelästigung sei verschwunden, das Landschaftsbild besser geworden. Die Sanierung des Teiches im zentralen Bereich des Schlossparkes stehe aber noch aus.
Herbert Weinert bedauerte, dass die regelmäßige Grüngutabholung im Stadtteil eingestellt worden ist. Sollte die Stadt Coburg künftig das Grüngut wieder zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Treffpunkt abholen, müsste der Bürgerverein dafür pro Anfahrt 25 Euro bezahlen. Was er dann, so er sich denn darum kümmern, von den Anlieferern wieder einkassieren müsste. Eine spontane Nachfrage nach dem Bedarf einer solchen Abholung stieß nur auf verhaltene Resonanz.
Hermann Ludloff und Hans-Jürgen Amend von der Siedlergemeinschaft Ketschendorf stellten eine Petition vor, mit der der Verband Wohneigentum, die Dachorganisation aller Siedlerbünde und Siedlergemeinschaften, die Abschaffung der Möglichkeit zum Erlass einer Straßenausbaubeitragssatzung erreichen will. Nicht alle Städte und Gemeinden in Bayern machten derzeit Gebrauch von dieser Möglichkeit. Dort, wo es aber eine Straßenausbaubeitragssatzung gebe, könnte die zu erheblichen und zumeist auch unkalkulierten Kosten für die Grundeigentümer führen.
Die Mitgliederzahlen im Bürgerverein Ketschendorf sind stabil, berichtete der Vorsitzende. Derzeit stehen 267 Männer und Frauen in den Mitgliederlisten.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt Hans Zapf eine Ehrenurkunde aus den Händen von Herbert Weinert. Ihr silbernes Mitgliedsjubiläum feierten: Elfriede und Gerhard Wendling, Renate Wiehe, Elisabeth Angermüller, Sieglinde Holleis, Bruno Kessel sowie Monika Müller.

Veranstaltungen 2015

Der Ketschendorfer Seniorennachmittag soll am Sonntag, 12. April, im Vereinsheim im Schlosspark stattfinden. Als Termin für das Sonnwendfeuer ist der Samstag, 20. Juni, vorgesehen. Am Samstag, 5. September, steht eine Veranstaltung zur Ketschendorfer Kirchweih auf dem Plan. Einen geselligen "Ketschendorfer Abend" soll es wieder am Samstag, 24. Oktober, geben. mako