Für Charlotte, die aufgrund einer Erkrankung Probleme beim Laufen hat, ist seit den Herbstferien vieles einfacher geworden. Wenn die Achtklässlerin in die EDV-Räume ins zweite Obergeschoss oder zu den Physiksälen auf Ebene 1 muss, drückt sie einfach einen Knopf. Und auch für die Musikschüler ist es ein Leichtes, nun ihre Instrumente nach oben in die Musiksäle zu transportieren: Sie alle nehmen den neuen Aufzug in der Aula der Realschule Burgkunstadt.

"Die Barrierefreiheit in unseren Schulen ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir freuen uns, dass wir mit dem Einbau des neuen Aufzugs (...) ein weiteres Etappenziel erreicht haben", sagte Landrat Christian Meißner bei einem Ortstermin mit Schulleiterin Monika Geiger und Kreisbaumeister Stefan Weisser in dieser Woche.

Nach einer längeren Planungsphase erfolgte der Einbau des Aufzugs sehr zügig, erläutert Kreisbaumeister Weisser. Für die Statik zeichnete das Ingenieurbüro Müller, Burgkunstadt, für das Bodengutachten das Ingenieurbüro mPlan, Lichtenfels verantwortlich. Die Rohbauarbeiten führte die Firma Göhl aus Mainroth aus, die Aufzugsarbeiten die Firma Schmitt & Sohn, Bayreuth.

Als besonders erfreulich stellte Landrat Meißner heraus, dass der Kostenrahmen eingehalten werden konnte. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 217 000 Euro, die Förderung beträgt 125 000 Euro. Somit verbleibt für den Landkreis ein Eigenanteil von 92 000 Euro.

Ein großes Dankeschön sagten Landrat und Kreisbaumeister der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und den Schülern für ihr Verständnis während der teilweise schmutz- und lärmintensiven Bauzeit. red