Zum 1. Juli 2016 tritt in der Marktgemeinde eine neue Satzung über die Herstellung von Stellplätzen und Garagen in Kraft. Damit Hausbesitzer dazu beitragen, dass öffentliche Parkplätze und Stellflächen an den Straßenrändern nicht ständig blockiert werden, müssen sie auf ihren Grundstücken das Abstellen von Fahrzeugen ermöglichen. Zu Zahl, Größe und Beschaffenheit dieser Stellflächen hat der Markgemeinderat neue Regelungen erlassen. So darf eine Stellfläche nur dann wasserundurchlässig versiegelt werden, wenn das anfallende Wasser auf dem Grundstück versickern kann. Die Stellplätze müssen auch mit der Bezugsfertigkeit eines Gebäudes zur Verfügung stehen. Es wurde festgelegt, dass für eine Wohnung unter 50 Quadratmeter nur ein Stellpatz errichtet werden muss; für Wohnungen über 50 Quadratmeter Größe sind zwei Stellplätze erforderlich. Bei Mehrfamilienhäusern gilt: je Wohneinheit über 90 Quadratmeter drei Stellplätze. Ist es einem Bauherrn nicht möglich, die erforderliche Anzahl auf seinem Grundstück zu schaffen, kann er in Ausnahmefällen per Ablösungsvertrag seine Pflicht erfüllen. Spielt die Marktgemeinde dabei mit, sind pro Stellplatz 5000 Euro (bisher 2500) zu zahlen. wb