Neun Mitglieder der Ortsgruppe der BRK-Wasserwacht haben einen weiteren Ausbildungsabschnitt zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst absolviert.
Der Hintergrund: Für die Rettungsschwimmer der Wasserwacht gelten ab 2017 neue Ausbildungskriterien. Bisher benötigte ein Rettungsschwimmer einen Erste-Hilfe-Kurs und das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber, um eigenverantwortlich den ehrenamtlichen Dienst im Frei- oder Hallenbad zu leisten.


Zusätzliche Module gefordert

Ab 2017 müssen Rettungsschwimmer zusätzliche Ausbildungsmodule vorweisen. Eines davon beinhaltet die Ausbildung mit der ABC-Ausrüstung - also mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel. Auf dem Programm standen verschiedene Übungen wie zum Beispiel das Ausblasen der Taucherbrille.
Der Ablauf der Übung: Im Abtauchen nimmt man die Maske unter Wasser vom Kopf, setzt sie unter Wasser wieder auf, bläst die Brille aus und taucht wieder auf. Vollständig erfüllt ist die Prüfung nur, wenn die Maske ausgeblasen wurde, sich also kein Wasser mehr in der Brille befindet. Außerdem darf auch nicht zum Luftholen aufgetaucht werden.


Praxis und Theorie gekoppelt

Doch nicht nur Praxis stand auf dem Programm. Vielmehr wurden auch theoretische Kenntnisse zu Ausrüstung, Physik und Anatomie vermittelt. So lernten die angehenden Rettungsschwimmer, dass ein Schnorchel nicht länger als 35 Zentimeter sein darf, da es sonst zu Lungenschäden oder Kreislaufversagen kommen kann. Auch die Zusammenhänge von Druck und Nasennebenhöhlen beim Tauchen und mögliche gesundheitlichen Gefahren mit Sofortmaßnahmen wurden vermittelt.
Das Modul "Schnorchelausbildung" erfolgreich bestanden haben Ronald Beyerlein, Jannes Beyerlein, Paul Altmann, Paul Schöfer, Marcel Zeißig, Johanna Schimann, Luisa Schöfer, Niels Pajonk und Christian Pajonk. red