Die Sicherung der Felsen bei Zedersitz ist bereits erfolgt. Jetzt vergaben die Wonseeser Gemeinderäte den Auftrag, ein weiteres Gutachten über die Steinschlag- und Felssturzgefahren zu erstellen. Den Zuschlag bekam das Institut für Umweltgeologie und Altlasten Nürnberg für 4306 Euro.

Allerdings geht es jetzt nicht mehr nur um die Felsen hinter dem Hofladen Pfändner, auch die gegenüberliegende Straßenseite ist betroffen.

Direkt auf der Mauer

Hinter dem Anwesen Zedersitz 23 wurde vor Jahren der vorspringende Fels genutzt, um dort einen Keller einzurichten. Eine Mauer wurde hochgezogen, die Erde abgegraben. Der Effekt: Der Fels liegt auf dem Mauerwerk auf.

Doch inzwischen ist das Mauerwerk in die Jahre gekommen. Es bestehe unmittelbare Gefahr, dass der Fels die Mauer zum Einstürzen bringen und dann nach unten stürzen könnte. Das Haus sei unmittelbar gefährdet. Thomas Kremer vom Büro IGU empfahl deshalb, den "Keller" mit Flüssigbeton zu verfüllen, um den Fels wieder zu stabilisieren. Kostenpunkt der Maßnahme: voraussichtlich 3500 Euro.

Außerdem beschäftigten sich die Räte mit dem Erlass einer Ergänzungssatzung für die Einbeziehung von vier Grundstücken in Sanspareil. Der Bauwerber regte an, dass die Zufahrtsstraße zwischen zwei Grundstücken asphaltiert werden solle. Doch dies gestaltet sich als schwierig, weil diese Straße dann - sollte das dazwischenliegende Grundstück ebenfalls bebaut werden - erneut zur Erschließung aufgerissen werden müsse.

Also einigten sich die Räte darauf, dass die Zufahrtsstraße erst einmal geschottert bleibe. Bis zur nächsten Sitzung des Marktgemeinderats will die Verwaltung die Ergänzungssatzung ausgearbeitet haben und zur Abstimmung vorlegen. so