Die neu ins Leben des pastoralen Raums Bad Bocklet-Burkardroth gerufene Gottesdienstreihe "Weil's dich betrifft" wurde mit einem Dankgottesdienst im Kurpark Bad Bocklet eröffnet. Angesprochen und vor allem eingeladen waren diesmal Männer, die nach einer durchlittenen Krankheit oder überstandenen Operation reichlich Grund hatten, Gott für ihre Genesung zu danken.

Zehn Männer waren der Einladung des Vorbereitungsteams gefolgt und versammelten sich vor der Brunnenhalle, um ihren Dank gemeinsam ins Gebet zu bringen. Nach der Eröffnung durch den Gottesdienstbeauftragten Walter Kuhn bekamen die Teilnehmer Gelegenheit, sich vorzustellen und auszudrücken, wofür sie in dieser Feier danken und worum sie bitten möchten. Gerne nahmen die Besucher dieses Angebot an und berichteten von ihren Krankheiten oder Alltagssorgen.

Die Bedeutung des Elements Wasser hier über der Quelle des Bockleter Heilwassers wurde deutlich gemacht. Die Männer nahmen einen kräftigen Schluck aus einem stilvollen Glas. Nach der Segensbitte für das Heilwasser zeichnete sich jeder damit ein kleines Kreuz auf seine Stirn.

Anschließend machte sich die Gruppe auf zu dem Wegkreuz an der Straße am Parkplatz, das hier schon über 130 Jahre steht. Thomas Reuß mit seiner Gitarre spielte das Spiritual "Nobody knows the trouble I have seen" und leitete damit über zum zweiten Hauptgedanken dieser Feier: Hier unter der figürlichen Darstellung des Leidens und Sterbens Christi am Kreuz wurden die Schmerzen, Ängste und Belastungen der Teilnehmer angesprochen, die sie in den vergangenen Monaten überstehen mussten. Einige berichten davon, was sie durchgemacht hatten . Das Lied "Meine Hoffnung und meine Freude" drückte aus, worin sie in diesen Situationen ihre Zuversicht sahen. Auf dem Freigelände hinter der evangelischen Kirche erklang wenig später zunächst das Lied "Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben", das aussagekräftige Bilder für Jesus zum Inhalt hat. Es folgte ein Ausschnitt aus dem Johannes-Evangelium: die Frau am Jakobsbrunnen.

In dieser Geschichte wird die Begegnung Jesu mit einer Samariterin geschildert. Dies war für Walter Kuhn die Überleitung zu den Begegnungen mit Menschen, die einem in den letzten Monaten zum Wasser des Lebens werden konnten. Auch hierüber sprachen die Teilnehmer. Zuletzt wünschten sich die Gottesdienstbesucher den Segen Gottes. Mit einem gemütlichen Beisammensein endete der ungewönliche Gottesdienst. red