Neue Bäume braucht das Land: Der Klimawandel macht sich zunehmend auch im Coburger Land unangenehm bemerkbar. Ungewohnt heiße und lange knochentrockene Sommer machen den heimischen Laubbaumarten im privaten und öffentlichen Grün zunehmend zu schaffen.

Nach dem Motto: "Der eine wartet, bis die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt" (Dante Alighieri 1265 - 1321), möchte der Kreisverband Coburg für Gartenbau und Landespflege zusammen mit seinen Gartenbauvereinen und den Gemeinden Lautertal und Dörfles-Esbach ein kleines Baumexperiment auf den Weg bringen.

Entlang der neuen Gemeindeverbindungsstraße von Lautertal nach Dörfles-Esbach wurden zusammen mit den Bauhöfen und den Gartenbauvereinen Lautertal und Dörfles-Esbach 23 erfolgversprechende und bislang bei uns wenig bekannte und verbreitete Baumarten beziehungsweise -sorten gepflanzt. Sie sollen in den nächsten Jahren akribisch beobachtet werden, in der Hoffnung, dass einige probate Baumarten dabei sein werden, die den Klimaansprüchen der Zukunft gerecht werden.

Mit dabei sind unter anderem Eisenholzbaum, Hopfenbuche, Schnurbaum, Zelkove, Baumhasel, Arten des Zürgelbaums und viele mehr. Sie wurden vom Geschäftsführer des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und Landespflege Thomas Neder zusammengestellt. Für alle Interessierten: Die großen Pflanzenschilder können von Spaziergängern auch vom Gehweg aus gelesen werden.

Die offizielle Einweihung der neuen Allee mit neuen Baumarten und -sorten ist für das Frühjahr 2020 geplant. TN