Das monatliche Treffen der Neubürger hat im März in der Erlöserkirche stattgefunden. Mehr als 40 Personen waren zu Gast in dem vor 175 Jahren erbauten Bethaus. Die erste protestantische Kirche in Bad Kissingen feiert dieses Jahr Jubiläum, sagte die Pfarrerin Jaqueline Barraud-Volk in ihren Begrüßungsworten. König Ludwig I. ließ das Gebäude für seine Ehefrau, die evangelische Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen und den Kurgästen errichten. Pfarrerin Volk berichtet von einem weiteren Projekt. Das ehemalige Pfarrhaus in der Von-Hessing-Straße soll renoviert und zu einem "Haus der Kirche" werden. Auf die Frage, was sie besonders an der Stelle der Pfarrerin in Bad Kissingen gereizt hat, meinte sie, dass es das "Kissinger Modell" sei.

Alle Augen schauen auf die Kurstadt, da erstmals in einer evangelischen Gemeinde die Aufgaben nicht nach Seelsorgesprengel, sondern nach Schwerpunkten aufgeteilt ist. Zusammen mit ihrem Mann, hat sie das so sehr begeistert, dass sie im November 2021 nach Bad Kissingen wechselten.

Arbeit mit der Jugend

Thomas Volk sagte, dass er in der Gemeinde vor allem die Jugend- und Konfirmandenarbeit gestaltet. "Mit den jungen Menschen und deren Eltern bin ich ständig im Kontakt." Zudem unterrichtet er in der Schule.

Bereichert wurde das Treffen der Neubürger durch Kirchenmusikdirektor Jörg Wöltche. Am Klavier brachte er Werke unter anderem von Beethoven und Bach.

Das war ein ganz anderer Neubürgerstammtisch, sagte eine Besucherin. "Bewundernswert, dass ihnen immer etwas anderes einfällt", sprach eine weitere Neubürgerinnen den beiden Initiatorinnen Dr. Elisabeth Müller und Anita Schmitt die Anerkennung aus.

Der nächste Neubürgerstammtisch findet am 21. April um 19 Uhr im Parkwohnstift Bad Kissingen statt. Neben einer Hausführung dürfen interessierte Bürger das Parkwohnstift bei einer Führung kennenlernen. Für den Austausch bleibt im Terrassencafé Zeit und Raum. red