Bamberg — Öffentliche Toiletten sind ein Problem. Das jüngstes Beispiel in Bamberg zeigt es auf: Das historische WC-Häuschen an der Promenade wurde Opfer von fortgesetztem Vandalismus. Die Stadträte der FW-Fraktion im Stadtrat, Ursula Redler und Hans-Jürgen Eichfelder, haben die Situation zum Anlass genommen, um die Einführung des Konzepts "Nette Toilette" in Bamberg nochmals zur Sprache zu bringen.
Sie berufen sich darauf, dass bereits mehr als 190 Städte und Gemeinden in Deutschland die "Nette Toilette" eingeführt haben sollen.
Das Konzept "Nette Toilette" sieht vor, dass Gaststätten einer Stadt ihre Toiletten kostenfrei zur Verfügung stellen; die Stadt beteiligt sich dafür an den Aufwendungen für die Sauberhaltung. Die Kosten insgesamt halten sich dabei erfahrungsgemäß in Grenzen, so die Stadträte Redler und Eichfelder in einer Pressemitteilung, und seien zumindest günstiger als der Unterhalt öffentlicher Toiletten. red