Bamberg — "Natürlich ist es ein unbeschreibliches Gefühl, sich neben der Einladung zur deutschen Nationalmannschaft im bundesweiten Kräftemessen mit den besten Spielerinnen seines Jahrgangs die Krone des deutschen Meisters aufsetzen zu können", schildert Julia Förner stellvertretend für das Bamberger Mädchen-Auswahltrio mit Magdalena Landwehr und Anika Hartmann die Gefühlslage nach dem ungefährdeten 62:34-Finalsieg ihrer Bayernauswahl über die Vertreterinnen Berlin/Brandenburgs beim Bundesjugendlager 2015 in Heidelberg.
Nach über 20-jähriger Durststrecke sicherte sich die zwölfköpfige Equipe der Landestrainer Imre Szittya und Janet Fowler-Michel im zweiten Jahr in Folge den inoffiziellen Titel des "deutschen Meisters" - gleichbedeutend mit den U16-Nationalmannschaftssichtungen. Vorausgegangen waren Erfolge gegen die Talente aus den Regionen Niedersachsen/Bremen (48:38), des Westdeutschen Basketball Verbandes (63:29), Hessen (61:30) sowie der Spielgemeinschaft Nord (87:23).
Neben den Landes- und Nationaltrainern war auch Patrick Seidel, bis zum Sommer Jugendkoordinator der DJK Brose und nun als Jugendtrainer an die Nordseeküste zu den Eisbären Bremerhaven gewechselt, Beobachter des Geschehens im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar: "Wenig überrascht mich die Nominierung durch Bundestrainer Stefan Mienack, der mit Julia und Magdalena gleich zwei Bambergerinnen in das weiterführende Aufgebot des U16-Nominierungslehrgangs berufen hat." Den altersbedingt vorläufig letzten Auftritt für Bayern hielten die Tage in Heidelberg für Anika Hartmann bereit.
Bei den Jungen waren vom Bamberger Programm Kay Bruhnke (BG Regnitztal), Philipp Seibold, Benjamin Höhmann und Simon Ulshöfer (alle TSV Breitengüßbach) in die Bayernauswahl berufen worden. Bruhnke, Seibold und Höhmann erhielten weitergehende Berufungen. red