Einen freudigen Tag hatte die Feuerwehr Nedensdorf. Nach rund 50 Jahren seit der Inbetriebnahme der ersten Tragkraftspritze, die bis zuletzt im Einsatz war, bricht jetzt eine neue Ära an.
Gespannt wartete eine große Schar von Dorfbewohnern auf das Eintreffen des neuen Feuerwehrfahrzeuges. Die aktiven Wehrmänner formierten sich zum Spalier und hatten sich mit Strahlenrohren ausgerüstet. Eine Abordnung der Feuerwehr unter Führung von Kommandant Stephan Cichy und dem Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Ralf Klemens, war aufgebrochen, um beim Fahrzeugausrüster in Forchheim das neue Fahrzeug abzuholen.
Einen großen Empfang gab es dann bei der Einfahrt in den Ort. Die Delegation fuhr durch die Wasserfontänen aus den Strahlrohren, vorbei an der applaudierenden Dorfbevölkerung und legte eine Dorfrunde ein. Bei dieser Gelegenheit konnte auch die Intensität des Martinshorns wahrgenommen werden.
Vor dem Feuerwehrhaus war das neue TSF zu Besichtigung aufgestellt. Großes Interesse herrschte bei Alt und Jung; die beiden Kommandanten Cichy und Zipfel zeigten sich gut eingewiesen und stellten sich den Fragen.
"Ein freudiger Tag für die Feuerwehr und den Ort" betonte Ortssprecherin Astrid Balzar. Sie wünschte der Wehr stets eine gesunde Rückkehr nach Einsätzen. Ralf Klemens meinte, nach anfänglicher Skepsis sei man jetzt von der Notwendigkeit des neuen Fahrzeugs überzeugt. In einer Zeit der zunehmenden Technisierung gelte es, sich auch im Feuerschutz zu rüsten. Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU) lobte vor allem, dass nach mehreren Gesprächen ein Finanzierungsmodell gefunden worden war, bei dem sich die Feuerwehren beteiligen. red