Mehrere Verkehrsunfälle bei Nässe haben sich kurz vor Weihnachten auf der Autobahn 9 um Bayreuth ereignet. Dabei waren am Sonntag gleich drei Fahrzeugführer mit ihren Autos zu schnell unterwegs.

Die Unfallursache war jeweils die gleiche: Die Fahrer hatten ihre Geschwindigkeit im Kurvenbereich nicht an die Straßenverhältnisse angepasst und kamen auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern.

Heck des BWM bricht aus

Zuerst brach am Vormittag einem 53-jährigen Mann aus der Schweiz am Bindlacher Berg in Richtung Norden das Heck seines 3er BMW aus. Er krachte in die Mittel- und Außenbetonwand, bevor er auf dem Standstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam. Er wurde leicht verletzt.

Ähnlich trug sich am späten Nachmittag ein weiterer Unfall in Richtung Norden zu. Hier drehte sich ein 29-jähriger Mann aus Erlangen mit seinem Porsche Carrera auf Höhe der Anschlussstelle Hormersdorf (Kreis Nürnberger Land) und stieß mit dem Heck an die Außenschutzplanke. Der Wagen blieb quer auf der rechten Spur und dem Standstreifen liegen.

Am späten Abend kam sodann noch ein 50-jähriger Mann aus Bayreuth mit seinem Renault Clio in Richtung Süden zwischen Bayreuth und Trockau von der Fahrbahn ab. Auch er streifte die Außenschutzplanke und konnte sein Auto anschließend auf dem Standstreifen anhalten. Bei den letzten beiden Unfällen wurde niemand verletzt.

Insgesamt beläuft sich der Sachschaden auf knapp 25 000 Euro. Zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht. Alle drei Fahrzeugführer wurden wegen Geschwindigkeitsverstößen angezeigt und müssen jeweils mit einer Geldbuße und einem Punkt in Flensburg rechnen. pol