Zwischen Wäldern, Äckern, Wiesen und Weihern hindurch ziehen dieser Tage vor dem Feiertag Christi Himmelfahrt die Bittprozessionen der katholischen Pfarreien. Um eine gute Ernte und um einen verantwortlichen Umgang mit der Natur, Umwelt und Schöpfung beten dabei die Gläubigen.
Dies stellt nach Ansicht von Höchstadts Dekan Kilian Kemmer eine "innere Haltung der Demut gegenüber der Natur dar und zugleich das Eingeständnis, nicht alles selbst machen zu können". Die Ausbeutung der Schöpfung sei unverantwortlich und gehe zu Lasten unterentwickelter Länder, stellte der Dekan klar.
Heute startet die zweite Bittprozession um 18 Uhr vom Spielplatz in Großneuses zum Freiluftgottesdienst in das benachbarte Ailersbach. Am morgigen Christi Himmelfahrtstag beginnt um 10.30 Uhr der Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche, woran sich die alljährliche Fahrzeugsegnung auf dem Marktplatz anschließt. LM