Am morgigen Mittwoch, 7. September, findet um 21 Uhr in der Dreieinigkeitskirche in Bad Staffelstein das nächste Konzert der Reihe Bad Staffelsteiner Nachtmusik statt. In einem interessanten Programm mit dem Titel "Con ogni sorte d'instrumenti" sind Kompositionen aus der Zeit der Renaissance und des Frühbarock zu hören.
Die Zuhörer erwartet ein außergewöhnliches Programm mit selten zu hörenden Instrumenten. Dorothea Lieb und René Jampen spielen auf Zink, Blockflöte und Barockposaune Werke von C. Monteverdi, G. Gabrieli u. a. Begleitet werden sie Von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann an der Truhenorgel.
Dorothea Lieb, Zink und Blockflöte, ist Kulturförderpreisträgerin ihrer Heimatstadt Marktredwitz. Sie begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen. Später kamen Blockflöte (Unterricht u. a. bei Andreas Wolf) und Querflöte dazu. Sie studierte Musik mit Hauptfach Blockflöte und Nebenfach Klavier an den Musikhochschulen Frankfurt/Main, Maastricht und Zwolle (Niederlande) und beendete ihre Studien als Diplommusikpädagogin und Diplommusikerin. Seit einigen Jahren widmet sie sich der Alten Musik noch speziell auf dem Zink und konzertiert sowohl damit als auch mit der Blockflöte in verschiedenen Ensembles.
René Jampen, Barockposaune, stammt aus der französischen Schweiz, studierte Posaune an der Musikakademie Zürich und am Konservatorium Biel und war von 1970 bis 2012 Posaunist bei den Hofer Symphonikern. Bekannt wurde er vor allem als Posaunist und Gründungsmitglied von Rekkenze Brass. René Jampen befasst sich seit einigen Jahren zunehmend mit der Renaissance-/Barockposaune und deren historisch informierter Aufführungspraxis. Er besuchte Kurse und Meisterklassen bei Wim Becu, Cas Gevers, Sebastian Krause, Ercole Nisini, Charles Toet und Adam Woolf.


Freier Eintritt

Der Eintritt zu diesem außergewöhnlichen Konzert ist frei. Spenden zur Weiterführung der Konzertreihe sind erbeten. red