von unserer Mitarbeiterin heike Schülein

Stockheim — Es riecht nach frisch geschlagenem Holz. Kein Wunder; ist doch der Schießstand des Schützenhauses kaum wiederzuerkennen. Der Bergwerksstollen steht: Rundhölzer an den Wänden, Querbalken an den Decken und Stützpfeiler. Man fühlt sich tatsächlich ein wenig wie anno dazumal, als die Bergmannsleute "Schwarzes Gold" ans Tageslicht förderten. Dabei ist die Deko für die Bar, die am Samstag zwei Areas verbindet, noch gar nicht ganz fertig.
Sehr viel Arbeit liegt hinter den Machern der "Nacht am Schacht". Nach mehr als einem Jahr der Planung, Vorbereitung und Organisation ging es nun die letzten Tage in die heiße Phase. Besonders freuen sich diese über die Unterstützung von zahlreichen Helfern aus dem Schützen- und Knappenverein Stockheim unter fachkundiger "Bauleitung" von Ewald Schirmer. Dem rüstigen fast 80-Jährigen kommt großer Anteil am "Bergwerksfeeling" zu, da er sein gesamtes Fachwissen einbringen konnte. "Sowohl er, als auch unser neuer Schützenkönig Frank Eisenbeiß mit seinen Brüdern waren uns eine große Hilfe", freut sich Erster Schützenmeister Michael Dückerhoff.

Acht DJs legen auf

Mehrere hundert Gäste haben ihr Kommen für die "Nacht am Schacht" schon zugesagt. Acht DJs werden die Gäste mit unterschiedlichen Musikrichtungen beschallen. Gemeinsam will man den jungen Leuten in der Region etwas bieten, ein großes Publikum nach Stockheim holen. Weitere ähnliche Veranstaltungen sind vorstellbar, was natürlich auch mit vom Erfolg der Premiere am Samstag abhängt.
Die "Nacht am Schacht" beginnt um 21 Uhr, Einlass ist ab 16 Jahren. Der Eintritt beträgt fünf Euro.