Glosberg — Die Pfarrei Mariä Geburt Glosberg will Halloween anders feiern. An Halloween sollen Hexen und Geister auf Bibelgeschichten treffen.
Alle Hexen und Geister, die sich am 31. Oktober (Reformationstag) am Vorabend des Hochfestes von Allerheiligen in der Umgebung von Glosberg aufhalten (egal ob in der Stadt Kronach oder im Unteren Haßlachtal), sind am 31. Oktober ab 19 Uhr in die Wallfahrtskirche nach Glosberg eingeladen. Dort können Hexen und Geister ihren Mut beweisen. Statt Süßem gibt es für die mutigen Halloween-Freunde Schauer- und Gruselgeschichten. Es erwarten sie Geschichten vom Tod (Annette Urban), über Hieronymus (dem Kirchenvater) und vom Erzengel Gabriel (Sybille Horn) sowie Geschichten vom Heiligen Laurentius.
Das Gotteshaus wird innen wie außen mystisch beleuchtet sein. Die Erzählung dauert jeweils für eine Gruppe nur circa 20 Minuten. Der Abend ist bis 21 Uhr geplant, also auch nach 19 Uhr eintreffende Gruppen können die Geschichten anhören.

Seelenbrot als Belohnung

Als Belohnung erwartet die mutigen Hexen und Geister ein Seelenbrot. Auf diesen mystischen Abend werden mit Spannung viele mutige Hexen und Geister in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt erwartet, hoffentlich sind auch wirklich so viele mutig, die vorher auf den Straßen ihre Spuren hinterlassen haben.
Der Bezug von Halloween zum Totenreich ergibt sich aus dem Fest Allerheiligen und dem darauf folgenden Gedächtnis Allerseelen, an dem die Katholiken ihrer Verstorbenen gedenken.
Die Verantwortlichen in der Kirchenverwaltung der Pfarrei Mariä Geburt Glosberg wollen diesem Brauch näher auf den Grund gehen und den Sinn von Halloween hinterfragen und darüber aufklären. eh