Wo einst die mächtige Urbuche stand, zeugen heute nur noch kärgliche Überreste von ihrer Existenz. Fast wie ein mahnender Finger, so scheint es dem Betrachter, ragt der Rest des Stammes in die Höhe. Aber wie dem auch sei, in jedem Fall wirkt dieser Platz oberhalb von Mitgenfeld am südlichen Hang der Pilsterköpfe schon ein bisschen mystisch. Die Jahrhunderte alte Buche war 2013 auseinandergebrochen, noch bevor sie von Naturschützern gestützt werden konnte. Mit einem Alter von mehreren hundert Jahren und einem Stammdurchmesser von etwa sieben Metern gehörte der Baum zu den stärksten und ältesten Buchen in Deutschland. Es wurde an fast gleicher Stelle eine neue Buche gepflanzt. Der Ort lädt heute zum Rasten ein und bietet einen Fernblick von den Schwarzen Bergen bis in Richtung Schondratal. bmi/Foto: Ingeborg Morschhäuser